Mo, 25. Juni 2018

Vorbild Linz:

13.03.2018 05:48

Welser wollen auch Rotlicht-Testgebiet sein

Was Linz bekommt, das soll auch Wels haben – zumindest, wenn es nach den Freiheitlichen und um bestimmte Verkehrsprojekte geht. Die Rede ist vom Rechtsabbiegen bei Rot und dem 3D-Zebrastreifen. Bei ersterem Versuch stehen SP und VP aber auf der Bremse. Sie sehen dringlichere Verkehrsprobleme

Linz wird Testregion für Rechtsabbiegen bei Rot – das ist, wie berichtet, nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Norbert Hofer (FP) seit etwa einem Monat fix. Bereits ab Sommer könnte der Versuch für die neue Verkehrsregelung nach internationalem Vorbild umgesetzt werden.

Auch Welser FPÖ will Abbiege-Test
Die Welser FPÖ unter Stadtparteiobmann Gerhard Kroiß will nun ebenfalls auf den Zug aufspringen, haben doch seine Parteikollegen aus Linz den Weg zur Testregion geebnet. „Die Linzer Argumente gelten auch für Wels. Auch unsere Stadt sollte in den Pilotversuch einbezogen werden“, fordert Kroiß den Welser SPÖ-Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner auf, den Rotlicht-Test auf Schiene zu bringen.

Idee begeistert nicht alle Parteien
Doch der ist nicht recht begeistert: „Ich habe zwar nichts dagegen, aber es gibt dringendere Verkehrsprojekte in Wels als den Abbiege-Versuch.“ Konkret nennt er etwa die Änderung des Einbahnrings, die nicht ausdiskutiert ist, oder das Dilemma mit Rasern in Wohnsiedlungen. Ins gleiche Horn bläst mit der ÖVP der Koalitionspartner der FPÖ in Wels. Stadtparteiobmann Peter Csar: „Ich gebe zu, dass ich da auf der Bremse stehe. Wir haben Verkehrsprojekte, die wichtiger sind, etwa ein Radfahrkonzept.“ Sowohl Hoflehner als auch Csar wollen die weiteren Rahmenbedingungen für die Testregion Linz abwarten, bevor sie den Rotlicht-Test für Wels haben wollen.

Bremse auch bei 3D-Zebrastreifen
Ein anderes Verkehrsprojekt, das in Linz getestet wird, ist der 3D-Zebrastreifen. Hoflehner will auch hier auf die ersten Erfahrungsberichte aus der Landeshauptstadt warten.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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