Mörder höhnt in Video:

„So enden Frauen, die ihre Männer irritieren“

Ausland
04.03.2018 09:00

Ein blutiges Verbrechen sorgt für Entsetzen in Deutschland: Ein Flüchtling aus Syrien hat am Freitag in der Nähe von Pforzheim seine Ehefrau erstochen und meldete sich auf seiner Flucht via Facebook zu Wort. In einer Videobotschaft höhnte er blutverschmiert: „Ich wollte mit ihr über unsere Probleme sprechen, aber sie hat mich rausgeworfen. So enden Frauen, die ihre Ehemänner irritieren!“

Zur Bluttat des 41-jährigen Syrer an seiner 37-jährigen Frau kam es am Freitagnachmittag. Tatort war die Wohnung der Frau in der Ortschaft Mühlacker in Baden-Württemberg. Laut Polizei stach der Mann mehrmals auf die Frau ein und verletzte sie dabei schwer. Das Opfer ergriff zunächst noch die Flucht, nach ein paar Metern brach sie auf der Treppe vor dem Haus jedoch zusammen und erlag ihren Stichwunden.

(Bild: APA/dpa, krone.at-Grafik)

Das Paar lebte getrennt, drei der vier gemeinsamen Kinder lebten bei ihrer Mutter. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Kinder die tödliche Messerattacke mitansehen mussten. Danach flüchtete der Täter mit einem seiner Söhne und veröffentlichte auf Facebook ein Video. Darauf ist auch der Bub zu sehen. Der Vater hält immer wieder seine blutverschmierten Hände in die Kamera und versucht zu erklären, warum seine Frau sterben musste.

Täter nach Mord: „Nicht mein Fehler, sondern ihrer“
Zu sehen bzw. zu hören ist auch folgende Passage, in der es heißt: „Ich bin zu meiner Frau gegangen, um mit ihr zu sprechen und alle Probleme zu klären, um unsere Beziehung zu retten. Aber sie hat mich rausgeschmissen, deshalb habe ich sie erstochen. Ich habe das Haus verkauft und alles verloren, nur damit wir in Frieden leben. Und sie hat das gemacht. Das ist nicht mein Fehler, sondern ihrer.“

Im Zuge auf einer Großfahndung konnte die Polizei den Mann später am Bahnhof von Mühlacker verhaften. Der Syrer hatte die Tatwaffe noch immer bei sich.

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