Wenn am Samstag in Sölden die Skiweltcupsaison mit dem Damen-Riesentorlauf eröffnet wird, drückt man in der Rankweiler Langgasse 1 – dem Firmensitz des Vorarlberger Fruchtsafthersteller Rauch – einer Österreicherin ganz besonders fest die Daumen. Richtig: der Tirolerin Stephanie Brunner!
Die 30-jährige Brunner hatte im März beim Weltcupfinale in Saalbach mit Rang vier für das beste Ergebnis einer ÖSV-Riesentorläuferin seit fast drei Jahren gesorgt und ist seit der vorigen Saison auch Mitglied der „Rauch Racer“.
Mehr als nur Alpine
Ein erlesener Kreis an Wintersportlerinnen und Wintersportlern, dem neben Brunner auch Doppelolympiasieger Johannes Strolz, die rekonvaleszente Abfahrerin Emily Schöpf, sowie die Skicrosserinnen Sonja Gigler, Leonie Lussnig und Christina Födermayr angehören. Hinzu kommt noch die steirische Race-Boarderin Carmen Kainz – die sich in der Vorsaison die Europacupgesamtwertung holen und damit ein Fixticket für den Weltcup sichern konnte.
„Österreich und der Wintersport gehören untrennbar zusammen, genauso wie Rauch. Unsere Marke strahlt national und der Wintersport spielt sowohl hier als auch in den Schlüsselmärkten der DACH-Region, Italien und Osteuropa eine wichtige Rolle“, erklärt Geschäftsführer Daniel Wüstner das breitgefächerte Portfolio an SportlerInnen und Sportarten. „Uns sind nicht nur Erfolge wichtig, wir legen auch großen Wert darauf, dass die Athleten gut zu unserer Marke passen. Deshalb haben wir beschlossen, auch in Sportarten wie Skicross und Snowboard aktiv zu werden.“
Vorarlberg bleibt die Basis
Zu den „glorreichen Sieben“ kommen noch weitere Hoffnungsträger – die „Rauch Young Racers“ – hinzu. Die Alpin-Youngsters Victoria Olivier, Jakob Greber, Martin-Luis Walch und Moritz Zudrell konnten bei Junioren-WMs schon groß abräumen und insgesamt sechs Medaillen einfahren. „Der Vorarlberger Skiverband bildet weiter die Basis unseres Wintersport-Sponsorings. Darauf sind wir sehr stolz und haben den Vertrag erst kürzlich um zwei Jahre verlängert“, verrät Wüstner.
Spezielle „Belohnung“ für Marie Therese Haller
Mehr noch – die Zusammenarbeit wurde sogar ausgebaut. So geht es ab sofort für den Ländle-Wintersportnachwuchs um eine finanziell höchst ansehnliche persönliche Unterstützung – für den „Aufsteiger der Saison“. Der oder die AthletIn, die sich mit den besten Leistungen für einen Aufstieg in den ÖSV-Nachwuchskader qualifiziert, wird mit einem Rauch-Sponsoring auf der Helmseite belohnt. Die erste Athletin, die auf diese Art unterstützt wird, ist die 18-jährige Kleinwalsertalerin Marie Therese Haller. Das Patenkind von Steffi Schuster, Abfahrtsbronzene bei der WM 1999, hatte sich mit Topleistungen einen ÖSV-C-Kaderplatz für die neue Saison gesichert.
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