28.12.2017 17:55 |

In Handschellen

Bursch fährt gestohlenes Polizeiauto zu Schrott

Obwohl er Handschellen trug, ist es einem 18-Jährigen in Deutschland gelungen, einen Streifenwagen zu Schrott  zu fahren. Der Teenager war von der Rückbank des Polizeiautos auf den Fahrersitz geklettert und gab Gas. Die Fahrt endete allerdings schon nach 200 Metern, als ein Verkehrszeichen und ein Baum dem flüchtigen Jugendlichen einen Strich durch die Rechnung machten.

Der 18-Jährige war am Mittwochabend mit einer Gruppe von zehn bis 15 Jugendlicher am Bahnhof von Sonneberg in Thüringen unterwegs. Eine Streife wollte die Jugendlichen kontrollieren, ließen dabei den Schlüssel im Polizeiauto stecken.

Einige der Jugendlichen leisteten Widerstand, ließen ihre Sachen nicht durchsuchen und beschimpften die Beamten, darunter auch der 18-Jährige. Deshalb setzen die Polizisten ihn vorübergehend in den Streifenwagen und forderten Verstärkung an.

"Die Jugendlichen waren zu Fuß unterwegs, leisteten Widerstand, wollten ihren Freund aus dem Streifenwagen befreien", so eine Sprecherin der Polizei Sonneberg.

Der 18-Jährige nutzte die Gelegenheit: Er kletterte auf den Fahrersitz und gab Gas, als die Beamten von einem anderen Teenager abgelenkt waren. Wenige hundert Meter weiter baute der Flüchtige allerdings einen Unfall. Er krachte mit dem Polizeiauto gegen ein Verkehrsschild und einen Baum. Am Wagen entstand Totalschaden.

Der Bursche wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ihm droht nun eine hohe Geldstrafe.

 krone.at
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