Während Lukas Podolski auf dem Rasen seine Aufwärmrunden drehte, wurde das extra für ihn komponierte Lied "Nach Hause" gespielt. Der Publikumsliebling revanchierte sich mit einem Applaus für die Fans, was ihm Standing Ovations einbrachte. Podolski, der für zehn Millionen Euro Ablöse zurück zu seinem Stammklub geholt wurde, war von der Gänsehaut-Stimmung selbst ganz gerührt. "Das war etwas Besonderes. Mit so vielen Fans habe ich nicht gerechnet. Das ist ein Gefühl, das man nicht beschreiben kann", wird der 24-Jährige auf der Homepage der Geißböcke zitiert.
Auch Neuzugang Sebastian Freis war beeindruckt von der tollen Kulisse: "Das ist schon außergewöhnlich. Die komplette Stadt strahlt eine Euphorie aus, das ist unglaublich und schön zu sehen." Über seinen Sturm-Kollegen Podolski sagt Freis: "Lukas ist ein junger, lustiger Spieler. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass das Hauptaugenmerk auf ihm liegt. So ist das nun mal, wenn ein Nationalspieler zurück zu seinem Verein kommt. Man muss die Euphorie dann eben mal Euphorie sein lassen."
Erstes Training unter Soldo
Bei all dem Trubel um Podolski ging beinahe unter, dass auch Zvonimir Soldo seinen Job als Köln-Coach antrat. Soldo: "Er ist Nationalspieler und eine riesige Verstärkung für uns. Er kann auch mit dem Druck hier in Köln umgehen. Jetzt wollen wir zuhause wieder eine Macht werden."
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