Sa, 21. Juli 2018

Operation am Knie

09.05.2009 21:55

Pogatetz fällt für den Rest der Saison aus

Das Nationalteam muss im WM-Qualifikationsmatch am 6. Juni in Belgrad gegen Serbien auf Kapitän Emanuel Pogatetz verzichten. Der Steirer in den Diensten des englischen Premier-League-Clubs Middlesbrough musste sich wegen andauernder Knieprobleme am Samstag einem operativen Eingriff unterziehen und fällt mehrere Wochen aus.

"Ich habe auch bereits Teamchef Didi Constantini über diese neue Situation informiert, und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, mich für das WM-Qualifikationsspiel gegen Serbien einzuberufen", schrieb der Verteidiger im Blog auf seiner Homepage. Pogatetz war am 4. April, drei Tage nach dem 2:1 Österreichs gegen Rumänien und seinem ersten Match als ÖFB-Spielführer, im Auswärtsspiel gegen Bolton in der 36. Minute ausgewechselt worden und hatte seither keine Partie mehr absolviert.

Er habe sich die Verletzung, auf die er nicht im Detail eingeht, bereits zu Saisonbeginn zugezogen, zuletzt seien die Schmerzen immer schlimmer geworden. "In den letzten Monaten war es bereits sehr schwierig für mich, meine gewohnte Leistung abzurufen; auch deshalb, da ich zwischen den Spielen nur sehr unregelmäßig an Trainingseinheiten teilnehmen konnte", meinte der Boro-Kapitän, dessen Club sich als Vorletzter in akuter Abstiegsgefahr befindet.

Volle Konzentration auf die nächste Saison
"In der nächsten Woche gilt es, mit den Physiotherapeuten bei Boro und gemeinsam mit dem operierenden Arzt die Wundheilung zu beobachten und die Basis für eine erfolgreiche Therapie und Aufbauphase zu legen", erzählte Pogatetz weiter. Die Therapie will Pogatetz wie schon bei seiner schweren Knieverletzung vor knapp zwei Jahren in Treibach-Althofen unter anderem mit seinem persönlichen Trainer Christoph Kopeinig absolvieren. "Ich hoffe natürlich, dass alles nach Plan verläuft und ich für den Start der nächsten Saison wieder zu alter Stärke und vor allem Fitness finde, um endlich wieder mein volles Leistungsvermögen abzurufen", war auf dem Blog zu lesen.

Zum Abschluss wünschte der 37-fache Internationale seinen ÖFB-Kollegen für das Match gegen die Serben viel Glück und "ein gutes Ergebnis, vor allem aber, dass viele der jungen Spieler wieder so selbstbewusst wie gegen Rumänien auftreten! Ich bin mir sicher, dass dieses Länderspiel im Hexenkessel von Belgrad eine sehr wertvolle Erfahrung für sie sein wird".

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