Do, 21. Juni 2018

Gegner angehustet

05.05.2009 10:29

Mexiko: Sperre wegen "Schweinegrippe-Angriff"

Weil er seinen Gegner angeniest und angehustet hat, um ihm gestenreich eine Infektion mit der Schweinegrippe zu wünschen, hat es für den mexikanischen Verteidiger Hector Reynoso eine Turniersperre bei der Copa Libertadores, der südamerikanischen Champions League, gesetzt.

Der Verteidiger vom Verein Chivas Guadalajara hatte seinem Gegenspieler Sebastian Penco vom chilenischen Club Everton CD nach einer hitzigen Debatte mitten am Spielfeld zuerst ins Gesicht gehustet und dann sogar gespuckt. Der südamerikanische Verband CONMEBOL fand das in Anbetracht der dramatischen Lage in Mexiko mehr als frech und sperrte Reynoso für das restliche Turnier.

Guadalajara trotzdem im Achtelfinale
Die Partie zwischen Guadalajara und Everton endete übrigens 1:1, womit die Mexikaner den Aufstieg ins Achtelfinale des Champions-Leage-Pendants "Copa Libertadores" schafften.

Ob die mittelamerikanischen Vereine in dem Turnier weiterspielen dürfen, ist aber unklar. Wegen der Schweinegrippe sind derzeit so gut wie alle sportlichen Großevents in Mexiko abgesagt.

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