"In Anbetracht der aktuellen Situation im Verband und in den Medien beende ich meine Karriere im Nationalteam", erklärte Ujfalusi in einer Stellungnahme. "Das ist das Resultat der Situation nach dem vergangenen WM-Quali-Spiel." Ujfalusi hat 78 Länderspiele bestritten und hatte zuletzt sogar vorübergehend die Kapitänsbinde vom langzeitverletzten Arsenal-Star Tomas Rosicky übernommen.
Illustre Runde in Rotlicht-Lokal
Laut mehreren Medienberichten war Ujfalusi gemeinsam mit Milan Baros (Galatasaray), Radoslav Kovac (West Ham United), Martin Fenin (Eintracht Frankfurt), Marek Matejovsky (Reading) und dem Ex-Austrianer Vaclav Sverkos (Sochaux) in dem Lokal. Auch Teamchef Petr Rada steht in der Kritik, liegt Tschechien doch hinter Nordirland, der Slowakei und Polen nur auf Gruppenplatz vier.
Teamchef Rada gefeuert
Tschechien hat am Mittwoch auch auf die anhaltende Talfahrt der Nationalmannschaft reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Petr Rada, der im Sommer dem ehemaligen österreichischen Teamchef Karel Brückner nachgefolgt war, getrennt. Die Tschechen liegen nach einer 1:2-Heimpleite gegen den Erzrivalen Slowakei in WM-Quali-Gruppe drei nur auf dem vierten Tabellenplatz. Auf Leader Nordirland fehlen fünf Punkte. Ein Nachfolger für den 50-Jährigen stand vorerst noch nicht fest.
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