Der Legionär, der zuletzt mit einem Assist gegen Bayer Leverkusen und einem Freistoßtor gegen Energie Cottbus geglänzt hat, erinnert an den Herbst, als die Bochumer an der Isar ein beachtliches 3:3 erreicht hatten. "Wir haben schon damals gezeigt, dass die Münchner verwundbar sind." Fuchs' Trainer Marcel Koller meinte: "Wir treffen auf eine starke Mannschaft mit hoher individueller Klasse, gegen die jeder sein Maximum abrufen muss, damit wir bestehen können."
Der Schweizer glaubt, wenn seine Schützlinge weiter so auftreten wie bisher in diesem Jahr, würden sie auch den Bayern gewisse Schwierigkeiten bereiten. Die Gäste, die gleichauf mit Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim Tabellenzweiter sind, müssen punkten, um im Kampf um den Titel dranzubleiben. Der Favorit wartet immerhin schon seit vier Auswärtsspielen auf einen vollen Erfolg, hat aber von den jüngsten sechs Partien in Bochum nur eine (2003/04) verloren. Torjäger Miroslav Klose kündigte an: "Wollen wir Meister werden, müssen wir die nächsten zwei Spiele gewinnen."
Statistik spricht für Hertha
Stichwort Titelkampf: Hertha BSC bleibt nach dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen auf alle Fälle Spitzenreiter, da der Vorsprung auf das Verfolgerduo aus dem Süden vier Zähler beträgt. Ein gutes Omen für die Hertha, die seit 78 Jahren vom Titel träumt, ist die Statistik. Denn 75,5 Prozent jener Clubs, die zu Saisonende Meister waren, lagen vor der 24. Runde an der Tabellenspitze.
Zurück zu den Vereinen mit Österreich-Beteiligung, von denen mit Eintracht Frankfurt und Hoffenheim zwei aufeinandertreffen: Während Ümit Korkmaz auf der Hessen-Bank Platz nehmen dürfte, hat auf der Gegenseite Andreas Ibertsberger als linker Verteidiger sein Leiberl fix.
Bremen empfängt Stuttgart
Werder Bremen genießt am Sonntag gegen den VfB Stuttgart Heimvorteil, wobei Sebastian Prödl und Martin Harnik wohl nicht in der Startelf der Hanseaten stehen werden. Die Schwaben möchten den Anschluss an das Spitzenquintett nicht verlieren. Sie weisen auf Hoffenheim, Bayern, VfL Wolfsburg und den Hamburger SV jeweils nur drei Zähler Rückstand auf.
Wolfsburg dank 4:3 gegen Schalke neuer Zweiter
Bereits am Freitagabend ist der VfL Wolfsburg mit dem zehnten Heimsieg in Serie vorerst bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Hertha BSC herangerückt. Der überragende Brasilianer Grafite mit einem Dreierpack (25./Foulelfmeter, 75., 84.) und der Bosnier Edin Dzeko (44.) erzielten die Tore beim hochverdienten 4:3 (2:1)-Erfolg im Freitagspiel über den krisengeschüttelten FC Schalke 04. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath ist nach dem knappen Erfolg über die abwehrstärkste Mannschaft der Liga nun zumindest bis Samstag erstmals in dieser Saison Tabellenzweiter.
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