Gewinner der Runde war damit der FC Wacker Innsbruck, der mit einem 2:0-Heimsieg gegen Gratkorn Boden gutmachte und vorerst sieben Zähler hinter Wr. Neustadt auf Platz drei vorstieß. Von dort können die Innsbrucker aber am Samstag vom SKN St. Pölten, der zu Hause gegen die Austria Amateure antritt, verdrängt werden. Die Red Bulls Juniors und der FC Lustenau (0:0) trennten sich ebenso remis wie Austria Lustenau und Vöcklabruck (1:1).
Grödig - Wiener Neustadt 1:1
Wiener Neustadt überwintert nach einem 1:1-Remis beim Aufsteiger SV Grödig als Spitzenreiter. Nachdem Berchtold nach einer Rasinger-Ecke per Kopf die Führung für die kampf- und heimstarken Salzburger (bisher nur einer Niederlage vor eigenem Publikum) besorgt hatte, erzielte Reiter eine knappe Viertelstunde später den verdienten Ausgleich für die Niederösterreicher, die nun schon seit acht Runden ohne Niederlage (5 Siege, 3 Remis) sind.
Die rund 500 Zuschauer in der Unterbergs-Arena bekamen eine ansehnliche Partie mit Chancen hüben wie drüben geboten, in der in der ersten Hälfte schon ein Tor fiel, das aber nicht zählte, da beim satten Schuss von Kolousek Martinez im Abseits gestanden war und Grödig-Schlussmann Manzoni die Sicht verstellt hatte (42.). Magna-Trainer Helmut Kraft protestierte daraufhin derart lautstark, dass er von Schiedsrichter Harald Lechner auf die Tribüne verbannt wurde. Nach dem 1:1 geht Wiener Neustadt mit drei Punkten Vorsprung auf die Admira in die Frühjahrsmeisterschaft.
Red Bull Juniors - FC Lustenau 0:0
Die Red Bull Juniors haben es am Freitag in der letzten Runde des Jahres nicht geschafft, gegen das Schlusslicht FC Lustenau den ersten Sieg nach vier Matches zu feiern. Die Salzburger waren zwar in den zweiten 45 Minuten die bessere Mannschaft, mussten sich aber mit einem 0:0 begnügen. Mit nur einem Sieg aus den jüngsten zehn Spielen (1-3-6) weisen die Juniors nur vier Punkte Vorsprung auf den Träger der Roten Laterne auf.
Nach mäßiger erster Hälfte drängten die Salzburger gegen die Vorarlberger, ein Erfolgserlebnis blieb ihnen aber versagt. Traoui verschoss zweimal (49., 67.), im Finish traf Vujic per Kopf genau Keeper Dobnik. Die beste Chance der Gäste ließ der eingewechselte Unverdorben ungenützt (66.).
Wacker Innsbruck - FC Gratkorn 2:0
In der letzten Runde vor der Winterpause hat Wacker Innsbruck doch noch einen Sieg gefeiert. Die Tiroler gewannen nach der Durststrecke von sieben Runden ohne vollen Erfolg (nur drei Punkte) gegen FC Gratkorn mit 2:0 (1:0). Es war der erste volle Erfolg für die Tiroler seit dem 3. Oktober. Die Steirer, die im Hinspiel den Tirolern mit 2:0 die erste Saisonniederlage zugefügt hatten, taten am Tivoli einfach zu wenig.
Zu Beginn des Spieles war Innsbruck noch völlig von der Rolle, doch die Gäste aus der Steiermark nützten ihre guten Chancen nicht. Hopfer (10. und 16.) und Strafner (16.) schossen knapp daneben. Die beste Möglichkeit zur Führung für Gratkorn hatte Edler, dessen Kopfball aber nur die Stange traf (27.). Mit einer Triple-Chance kam Innsbruck plötzlich ins Spiel. In der 33. Minute scheiterten zuerst Unterrainer, dann Fabiano und schließlich Winkler aus kürzester Distanz an Gratkorn-Goalie Schwarz. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte brachte Julius Perstaller die Innsbrucker mit einem verdeckten Schuss vom Sechzehner aber doch in Führung.
Die Charakteristik des Spiels änderte sich auch nach Wiederbeginn kaum. Innsbruck dominierte und hatte durch Sara (Freistoß, 46.), Unterrainer (Schuss, 47.) und Perstaller (Kopfball, 61.) hochkarätige Chancen, Gratkorn beschränkte sich nur noch auf gelegentliche Konter. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab Parapatits, der aus acht Meter über das Tor schoss (81.). Den Schlusspunkt setzte Gstrein mit einem Treffer in der Nachspielzeit, zwei Minuten nach seiner Einwechslung.
Admira - Leoben 0:0
Die Admira musste sich zu Hause gegen Leoben mit einem 0:0 zufriedengeben und überwintert mit drei Punkten Rückstand auf den großen Rivalen Wiener Neustadt auf Platz zwei. Nach fünf Heimsiegen in Folge gab die Admira erstmals seit dem 29. August Zähler vor eigenem Publikum ab. Die Partie ließ viele Wünsche offen, Strafraumszenen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Friesenbichlers Volley in den Himmel über der Südstadt (3.) blieb in der ersten Hälfte die beste Gelegenheit für die Hausherren, die Gäste wurden immerhin durch Suppan (5.) und Pavlov (22.) gefährlich. Den leichten Vorteilen für die Admira setzten die Steirer beherztes Spiel entgegen, die Qualität der Partie vermochte das aber auch in der zweiten Hälfte nicht zu steigern.
Die Admira agierte zwar etwas stärker, den echten Willen zum Sieg vermissten die Fans aber schmerzlich. Während Leoben über einen schwachen Schuss von Rauter im Fünfer (55.) nicht hinauskam, erarbeitete man sich aber immerhin zwei Gelegenheiten durch Hota (60.) und Friesenbichler (68.). Rene Schicker vergab zudem in er 91. Minute den Matchball: Sein Kopfball ging an die Latte.
Austria Lustenau - Vöcklabruck 1:1
Die einst heimstarke Austria Lustenau bleibt in der laufenden Saison vor eigenem Publikum eine Enttäuschung. Die Vorarlberger mussten sich zu Hause gegen Vöcklabruck mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben und überwintern als Vorletzte. In der Heim-Tabelle ist man gar Letzter.
Nach vorsichtigem Beginn beider Teams kam Lustenau besser ins Spiel, die erste gute Chance verwertete Dorner in der 12. Minute nach schönem Zuspiel Stasiaks. Der allein stehende Kirchmann vergab wenig später die Möglichkeit auf das 2:0 (22.). Die Hausherren ließen sich in der Folge etwas zurückfallen, prompt kassierte man kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich: Djokic erzielte per Freistoß aus 20 Metern das verdiente 1:1. Erst im Finish erhöhten die Lustenauer, bei denen Haunschmid und Sulimani aus disziplinären Gründen fehlten, den Druck. Die Bemühungen kamen aber zu spät.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.