Do, 16. August 2018

Nicht überlebt

03.09.2008 13:45

Deutscher nach Absturz am Weißensee gestorben

Jener Wanderer, der am Montag in den Weißensee gestürzt ist und von der Besatzung des Linienschiffs gerettet wurde, ist aufgrund seiner schweren Verletzungen im Krankenhaus Klagenfurt verstorben. Der 68-jährige Deutsche war beim Wandern 50 Meter abgestürzt und in den Weißensee gefallen. Ein Gast des Linienschiffs "MS Weissensee" beobachtete den Vorfall. Gemeinsam mit dem Schiffseigner und anderen Gästen barg er den im Wasser treibenden Mann. Die Besatzung eines inzwischen eingetroffenen Rettungshubschraubers sowie ein Arzt schafften es, den Mann wieder zu beleben. Anschließend brachte der Hubschrauber den Verletzten ins Landeskrankenhaus Klagenfurt.

Gegen Mittag war der Deutsche aus Nordrhein-Westfalen am Ostufer des Weißensees auf dem Wandersteg zum Ronacherfelsen unterwegs. Plötzlich verlor er das Gleichgewicht und stürzte etwa 50 Meter durch den Wald und durch ein mit Felsen durchsetztes Gebiet in den Weißensee. Während des Absturzes schlug er mit dem Kopf auf einen Stein auf und verlor im etwa 50 Zentimeter tiefen Wasser das Bewusstsein.

Aufmerksamer Gast
Der Vorfall war auch von einer Wanderin beobachtet worden, die über Notruf die Bezirksleitstelle Spittal/Drau verständigte. Der Schiffs-Passagier der „MS Weißensee“ informierte sofort den Schiffskapitän sowie den Schiffseigner. Gemeinsam mit einigen Gästen des Linienschiffs sowie mit dem Schiffseigner barg der Mann den Verletzten und begann mit der Reanimation.

Einige Minuten später traf auch der Rettungshubschrauber des Roten Kreuzes an der Unfallstelle ein. Die Besatzung und ein Arzt konnte den Pensionisten nahe der Unglücksstelle vorerst wiederbeleben. Der Rettungshubschrauber flog ihn anschließend in das Landeskrankenhaus Klagenfurt. Dort verstarb der 68-jährige Deutsche allerdings aufgrund seiner schweren Verletzungen.

Symbolbild

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