Der erstmals in dieser Saison aufgebotene Majstorovic machte mit dem einzigen Treffer des Tages in der 53. Minute den Sieg für die Favoritner perfekt. Während die Austria durchaus noch mehrere Tore hätte erzielen können, waren die Gastgeber nie in der Lage, das Spiel zu machen und gaben verdientermaßen die ersten Punkte ab.
Ein wild gestikulierender LASK-Trainer Panadic wollte seinen Augen von Beginn an nicht trauen: Denn das statische, fast nervöse Spiel seiner Mannschaft war geprägt von Rat- und Ideenlosigkeit, Abspielfehlern und Missverständnissen. Zusammenhängende Aktionen bis vors Tor fehlten, die Austria, selbst nach wie vor auf Formsuche, konnte davon aber erst gegen Ende der ersten Hälfte profitieren. Panadic bestrafte Wemmer, der kurzfristig für Youngster Schreiner (Magenprobleme) eingelaufen war, noch vor Seitenwechsel mit dem Tausch gegen Jungspund Piermayr (44.).
Die Wiener, bei denen Sun Xiang erstmals von der Defensive ins Mittelfeld vorrückte, hinten von Majstorovic vertreten wurde, suchten ihr Heil vorerst hauptsächlich über hohe Bälle. Mit Fortdauer der Partie gelang den Gästen aber auch spielerisch mehr. So tankte sich Okotie in der 34. Minute weit vor, sein Schuss traf aber nur das Außennetz. Zuvor hatte der bis dahin beste Linzer Cavlina zwei Möglichkeiten durch Acimovic (1. und 38.) vereitelt.
Linzer überfordert
Majstorovic erfüllte schließlich kurz nach Beginn der zweiten die leisen Versprechungen der ersten Hälfte: Aus rund 20 Metern erzielte er mit einem präzisen Schuss das 1:0 und ließ sich dabei auch vom kurz zuvor im Strafraum zu Boden gegangenen Okotie nicht irritieren (52.). Der LASK, nach rund 70 Minuten kam mit Mijatovic anstelle von Wisio eine weitere Offensivkraft, reagierte verhalten. Neuerlich vermochten die überforderten Linzer kaum brauchbare Aktionen herauszuspielen. Ein schwacher Versuch von Panis in der 65. Minute beendet eine fast 40-minütige Torschussflaute der Gastgeber, leitete aber keineswegs eine finale Sturm- und Drangphase ein.
Der vom Ball überraschte Hoheneder vergab nach einem Eckball noch die wohl größte Ausgleichschance (82.). Im Gegenzug durfte Okotie noch einmal den Dribblanski geben, verzog aber aus aussichtsreicher Position. Sulimani vergab den endgültigen Matchball in der 94. Minute, für die Linzer konnte auch der in den Strafraum geeilte Cavlina beim letzten Freistoß für Schwarz-Weiß nichts mehr ausrichten.
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