Trainer Raymond Domenech verzichtete einen Tag vor der Reduzierung des Kaders von 30 auf 23 Profis auf den Einsatz einiger Stammkräfte wie Franck Ribery (Bayern München), Thierry Henry (FC Barcelona), Patrick Viera (Inter Mailand) und Claude Makelele (FC Chelsea). Das neu formierte Team tat sich in der ersten Halbzeit schwer und musste sich sogar Pfiffe der Zuschauer gefallen lassen.
Erst nach der Pause stieg das Niveau. Vor allem der sehenswerte erste Treffer von Gomis von AS Saint-Etienne von der Strafraumgrenze ins Kreuzeck entschädigte für die dürftige Anfangsphase. Vier Minuten vor dem Ende der Partie war der Angreifer per Direktabnahme erneut zur Stelle. Der kraftvolle Stürmer mit senegalesischen Wurzeln hatte sich mit 16 Treffern für St. Etienne in der französischen Meisterschaft ins Nationalteam geschossen.
Es war das erste von drei Testspielen des EM-Mitfavoriten gegen südamerikanische Mannschaften kurz vor der Endrunde. Am Samstag treffen die Franzosen auf Paraguay, drei Tage später auf Kolumbien. Die Franzosen treffen bei der EURO in ihrem Auftaktspiel der Gruppe C am 9. Juni auf Rumänien.
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