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25.03.2017 - 23:21
In diesem Haus in der Brigittenau kam es zu der Bluttat.
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

Mord in Wien: 23- Jähriger von Cousin erstochen

06.07.2016, 14:48

Ein 20- jähriger Slowake soll in der Nacht auf Mittwoch seinen 23- jährigen Cousin in einer Wohnung in Wien- Brigittenau erstochen haben. Der Täter soll zunächst mit seiner Freundin in deren Apartment in der Hannovergasse in Streit geraten sein. Sein Cousin wollte den Konflikt schlichten. Der 20- Jährige dürfte daraufhin ein Messer aus der Küche geholt haben und auf das Opfer losgegangen sein.

Die Wohnung gehört laut Polizeisprecher Roman Hahslinger einer 25- jährigen Frau aus Ungarn, die in Wien lebt und Mutter eines dreijährigen Kindes ist. Die beiden Cousins aus Bratislava waren bei ihr zu Besuch, mit dem 20- Jährigen dürfte es eine Beziehung gegeben haben. Der junge Mann soll allerdings laut Polizei nicht der Vater des Kindes sein.

Opfer Messer in den Rumpf gerammt

Um 23.20 Uhr hörten Nachbarn Schreie aus der Wohnung - das Paar war offenbar in Streit geraten. Die 25- Jährige gab an, von ihrem Freund eine Ohrfeige bekommen zu haben, woraufhin der ältere Mann in den Beziehungsstreit eingreifen wollte. Dabei geriet er aber offenbar zwischen die Fronten - der Zorn des 20- Jährigen richtete sich plötzlich gegen ihn.

Der Jüngere soll dann ein Messer aus der Küche geholt und es seinem Cousin in den Rumpf gerammt haben. Der 23- Jährige verstarb noch am Tatort.

"Er hat mich gestochen!"

Wie Hahslinger erklärte, befanden sich neben der Ungarin und den beiden Cousins mindestens vier weitere Slowaken in der Wohnung. Bei ihnen handelt es sich allesamt um Familienmitglieder der beiden Cousins, so der Sprecher weiter. Einer von ihnen habe noch gehört, wie das Opfer rief: "Er hat mich gestochen!" Dann habe man nur mehr Blut auf dem Boden gesehen.

Der 20- Jährige wurde wenig später festgenommen. Laut Hahslinger gab es keine Hinweise darauf, dass bei der Auseinandersetzung Alkohol im Spiel war. Auch polizeilich dürfte bisher keiner der Beteiligten in Erscheinung getreten sein. Opfer und mutmaßlicher Täter sind in Österreich nicht gemeldet und gingen hier keiner Beschäftigung nach.

06.07.2016, 14:48
AG/red
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