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23.09.2017 - 17:15
Landespolizeidirektor Pilsl und Stadtpolizei-Chef Pogutter vermeldeten den Fahndungserfolg
Foto: Kronen Zeitung

Zwei verdächtige Vergewaltiger in Haft

29.06.2017, 15:34

Eines der abscheulichsten Verbrechen des heurigen Jahres dürfte geklärt sein. Linzer Kriminalisten nahmen Donnerstagfrüh zwei Männer fest, die für die Vergewaltigung einer 18- jährigen Maturantin in einem Keller in der Dinghoferstraße verantwortlich sein sollen. Videos und DNA- Treffer führten zu einem 17- jährigen Asylwerber aus Afghanistan und einem eingebürgerten Türken (27) aus Linz.

"Die Beweislast ist erdrückend!", sagt Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. Die Spurenlage in dem Fall sei hieb- und stichfest. "Letztlich haben uns DNA- Treffer und ein Videobeweis bei der Aufklärung geholfen."
Der 17- jährige Afghane und der eingebürgerte Türke seien um 7 Uhr früh festgenommen worden. "Sie waren beide sehr überrascht", sagt Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter. Bei der ersten Einvernahme leugneten die Verdächtigen zwar die Vergewaltigung. Doch die Ermittler sind sicher, die Richtigen erwischt zu haben.
"Linz ist quasi ein Dorf, wir kennen unsere Pappenheimer", so Pogutter.

Dieses Haus in der Linzer Dinghoferstraße gilt als Tatort für die Vergewaltiung.
Foto: Christoph Gantner

Vorbestraft

Beide Männer seien wegen Suchtgiftdelikten vorbestraft, ihre DNA war in einer Datenbank gespeichert. Der Afghane hat heuer auch wegen Gewaltdelikten Bekanntschaft mit der Polizei gemacht, seine Strafverhandlung steht noch aus. Der junge Mann wurde zuletzt in einer Asylunterkunft in Linz betreut.
Beide wurden rund um die Tatzeit von Video- Kameras in der Dinghoferstraße aufgenommen. "Unsere Leute haben alles in der Nähe des Tatorts abgegrast und sämtliche privaten Überwachungsaufzeichnungen gesichtet, das brachte Erfolg", freut sich Pogutter.
Dem immer noch traumatisierten Opfer - einer 18- jährigen Maturantin - seien die Aufnahmen bisher nicht gezeigt worden: "Das braucht noch Zeit. Über die Festnahme ist die junge Frau aber informiert worden, das hat sie sehr aufgewühlt."

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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