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24.08.2017 - 00:39
Foto: Landespresse/Dedl

Umweltsünder haben alle Solaranlagen

11.08.2008, 01:00
Das Olympialand China gilt umweltmäßig als die größte „Dreckschleuder“ der Welt - doch im Riesenreich der Mitte halten sich die Extreme die Waage: Wie Landesumweltanwalt Martin Donat selbst feststellen konnte, sind bei den vermeintlichen „Umweltsündern par excellence“ Solaranlagen auf Wohnbauten längst Usus. Donat glaubt, dass auch bei uns die Solaranlagen noch viel mehr werden müssen.

„China ist sehr zweigeteilt: Einerseits hochmodern, andererseits auf dem Stand wie vor hundert Jahren. Wer die Zustände durch die Industrialisierung beklagt, darf nicht vergessen, dass es bei uns vor fünfzig Jahren auch nicht besser war“, berichtet Umweltanwalt Martin Donat von den Eindrücken seiner Chinareise mit Landeshauptmann Josef Pühringer. „Dabei darf man die Chinesen nicht unterschätzen. Sie haben auf allen Wohnbauten standardmäßig Solaranlagen drauf, sogar die Geländer bei den Balkonen sind mit Solarpaneelen bestückt“, weiß Donat: „Und bei uns streitet man in der Politik, ob solche Solareinrichtungen bei den Förderungen denn verpflichtend sein sollen - no, na net.“

Sieht man sich die tatsächliche Energienutzung ob der Enns an, so zeigt sich, dass nur zwanzig Prozent von privaten Haushalten verbraucht wird. Ein Viertel wird für den Güter- und Menschentransport aufgewendet, aber 42 Prozent der Energie werden für die Warenproduktion benötigt. „Energiesparlampen in den Haushalten sind eine gut gemeinte Ersatzhandlung“, meint Donat.

Der Umweltexperte rät: „Sonnenenergie wird in Gewerbe und Industrie viel zu wenig eingesetzt. Thermische Solaranlagen könnten für Arbeitsprozesse von 80 bis 250 Grad eingesetzt werden. Um ein ganz simples Beispiel zu nennen: Warum muss eine Autowaschanlage an sonnigen Tagen das Waschwasser unbedingt mit Strom aufheizen?“

 

Foto: Landespressedienst/Dedl

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