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24.08.2017 - 09:09
Diese Grafik zeigt, woher der Großteil der Flüchtlinge kommt, die in Oberösterreich leben.
Foto: "Krone"-Grafik

Flüchtlinge aus 65 Staaten in Oberösterreich!

12.07.2015, 06:00
Oberösterreich wird in den kommenden Wochen 1500 zusätzliche Flüchtlinge aus aller Welt aufnehmen, dann werden insgesamt 8000 Asylwerber bei uns betreut. Aber woher stammen all diese Menschen, die vor Krieg und Elend flüchten? Der "OÖ-Krone" liegt jetzt eine exakte Auflistung vor, wer sich in unserem Bundesland in Landesversorgung befindet. Die Zahlen sind top-aktuell!

Vier große Länder dominieren diese lange Liste, die exakt und seriös darüber informiert, wer in Oberösterreich Hilfe bekommt: 1487 Syrer, 1072 Afghanen, 467 Menschen aus der Russischen Föderation und 463 aus dem Irak, weiters auch 124 aus der Ukraine: Die meisten der vom Land Oberösterreich versorgten Asylwerber kommen tatsächlich aus den Kriegsgebieten dieser Welt, wenn man den schwelenden Konflikt in der Ostukraine miteinbezieht. Flüchtlinge aus dem Kosovo haben auch Schlagzeilen gemacht, von denen gibt es 96. Wobei: Sie haben keine Chance darauf, bei uns Unterstützung zu bekommen, wird dieses Land doch als sicherer Drittstaat gesehen.

Was passiert, wenn Flüchtlinge ihre Familien nachholen?

Die Zahlen hat Landesrätin Gertraud Jahn (SPÖ) jetzt nach einer Anfrage der FPÖ mitgeteilt. Klubchef Günther Steinkellner wollte auch wissen, welche Auswirkungen es haben würde, wenn jeder dieser Flüchtlinge, die wahrscheinlich dauerhaft hier bleiben, "fünf bis sieben Familienmitglieder" nachholen werde. Jahns Antwort: "Es kommt darauf an, wie viele Anerkennungen von Asylanträgen es überhaupt geben wird."

Die Liste der Herkunftsländer umfasst 65 Staaten: Neben den in der Grafik angeführten Ländern kommen noch viele weitere hinzu. Etwa Eritrea, Tadschikistan, Bangladesch, China, Türkei, Kamerun oder auch Kirgisistan, Kasachstan, Kongo oder Ägypten. Weiters in der Auflistung zu finden sind die Länder Sri Lanka, Elfenbeinküste, Mali, Sierra Leone und Uganda - wobei aus den letztgenannten Staaten es nur noch vereinzelt Menschen bis nach OÖ schaffen.

12.07.2015, 06:00
Kronen Zeitung
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