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20.08.2017 - 13:48
Foto: Hannes Markovsky

Bereits zwölf gefährliche Brände durch Narren

04.03.2011, 01:00
Der Fasching kommt in seine heiße Phase, leider auch im wörtlichen Sinn. "Heuer hat es in Oberösterreich bei Faschingsfeiern bereits ein Dutzend schwere Brände gegeben", warnt Arthur Eisenbeiss von der Brandverhütung. Kostüme aus leicht entflammbaren Materialen in Kombination mit Alkohol sind besonders gefährlich.

In der Narrenzeit steigen nicht nur die Partylaune und der Alkoholpegel, sondern auch die Brandgefahren. "Selbst gebastelte Faschingskostüme aus leichten und flockigen Materialien, wie etwa Watte, brennen binnen Sekunden. Da bleibt keine Zeit mehr, den Feuerlöscher zu suchen. Da kann es zu tödlichen Verbrennungen kommen", erklärt Arthur Eisenbeiss, Direktor der Brandverhütungsstelle. Auch Hanf oder Stroh entzünden sich schnell.

Die beste Versicherung ist es, Kostüme und Dekorationsmaterialien mit den Kennzeichnungen "schwer brennbar" oder "B1" zu kaufen. Auch spezielle Imprägniersprays, die in Baumärkten erhältlich sind, dämmen das Risiko ein. In den eigenen vier Wänden sollte darauf geachtet werden, dass Luftschlangen, Lampions und Girlanden nicht mit Wärmequellen in Berührung kommen. "Auch eine dekorierte Halogenleuchte kann ein Feuer entfachen. Rauchmelder, vor allem in Schlafräumen, können da Leben retten", sagt Eisenbeiss. In Oberösterreich sind etwa 20 Prozent aller Haushalte mit solchen Meldern ausgestattet.

Kronen Zeitung

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