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21.08.2017 - 01:22
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

40- Jähriger nach Unfall auf Piste fast verblutet

15.02.2011, 09:28
Bereits mehr als 1.000 Verletzte hat es in dieser Saison auf Oberösterreichs Skipisten gegeben. Einer der schwersten Unfälle ereignete sich auf der Wurzeralm im Bezirk Kirchdorf an der Krems. Ein Zusammenstoß zweier Skifahrer endete beinahe tödlich: Ein 40-Jähriger aus Kematen an der Krems wäre fast verblutet, wurde wiederbelebt und liegt auf der Intensivstation. Sein 14-jähriger Unfallgegner kam glimpflich davon.

Der 14- Jährige aus Wien und der 40- Jährige aus Kematen an der Krems waren beim Carven auf der Frauenkarabfahrt frontal kollidiert. Dabei bekam der Ältere den Helm des 14- Jährigen so heftig in den Bauch, dass eine Arterie riss. Der 40- Jährige wäre beinahe verblutet und musste wiederbelebt werden. "Es ist ein Zufall, dass wir ihn rübergebracht haben", sagt Primar Robert Pehn, der ihn seit einem Monat auf der Intensivstation im Kirchdorfer Krankenhaus behandelt.

Die meisten der bisher mehr als 1.000 Pistenunfälle gehen, wie aktuell am Hochficht, glimpflicher aus: Ein 19- Jähriger aus Sierninghofen fuhr einen Sechsjährigen aus Steyr um, beide stürzten. Der Ältere war kurz bewusstlos, ist aber schon wieder daheim, der Bub ist noch im Spital.

Weniger Kopfverletzungen

Die meisten Sorgen bereiten den Ärzten und Gipsern die harten  Pisten. "Auch bei den Langläufern gibt es heuer mehr Verletzte durch die schwierigen Verhältnisse. Es sind vor allem Schulter- und Knieverletzungen", erklärt Primar Wilhelm Winkler vom LKH Rohrbach, der auch bemerkt, dass heuer weniger Snowboarder eingeliefert werden. Das bestätigt Primar Wolfgang Hochdaninger vom Spital in Gmunden: "Durch konsequentes Helmtragen gibt es weniger Kopfverletzungen."

Kronen Zeitung

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