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17.08.2017 - 06:56
Der Disco-Bus wurde bei den Überschlägen eingedrückt, alle neuen Insassen wurden leicht verletzt
Foto: laumat.at/Matthias Lauber

200 Verletzte durch Fahrerflüchtige

Die Aufklärung des Fahrerflucht- Unfalls, bei dem in Hartkirchen ein Disco- Bus "abgeschossen" und sieben der neun Insassen verletzt wurden, hat bei der zuständigen Polizeiinspektion höchste Priorität. Die Chancen stehen nicht schlecht, muss das Täterfahrzeug doch vorne rechts zumindest ein wenig beschädigt sein.

Die Zahlen schwanken von Jahr zu Jahr, aber im Durchschnitt bleiben jährlich in Oberösterreich etwa 200 Opfer zurück - die Täter flüchten meist aus Feigheit, im Schock, oder weil sie betrunken waren und weitreichende Konsequenzen fürchten. Unfälle mit Sachschaden, bei denen die schuldigen Lenker flüchten, gibt’s rund dreimal so viele.

70 Prozent der Fälle werden geklärt

"Von den gravierenden Fällen, also jenen, bei denen Verletzte oder Tote zu beklagen sind, werden 70 bis 80 Prozent geklärt", weiß Johann Thumfart, Vize- Chef der Verkehrsabteilung des Landes Oberösterreich. Es sind meist lange und mühsame Ermittlungen, um auf die Spur der Flüchtigen zu kommen.

Hoffen auf Spurenauswertung

Im jüngsten Fall in Hartkirchen hoffen die Ermittler, dass die Untersuchungen eines Kfz- Sachverständigen am Unfall- Bus zielführende Hinweise ergeben. Wie berichtet, hatte der Fahrer (33) kurz nach 23 Uhr hinter sich zwei Scheinwerfer gesehen, dann hat der Mercedes Vito links hinten einen so heftigen Schubs bekommen, dass er schleuderte, sich im Graben mehrfach überschlug. Dass der Fahrer und die acht 17- bis 21- jährigen den  Bus selbst verlassen konnten, grenzt an ein Wunder.

Geständnis ist strafmildernd

Der Fluchtwagen muss vorne, vermutlich rechts,  beschädigt sein: Ein Scheinwerfer ist sicher kaputt, es lagen Scherben am Tatort! Die Polizei Aschach bittet um  vertrauliche Hinweise: Telefonnummer 0 59 133/42 22. Stellt sich der Flüchtige, ist dies strafmildernd - ihm droht ein Jahr  Gefängnis.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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