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19.08.2017 - 20:30
Foto: Sepp Pail

15.000 Tiere werden jährlich von Autos getötet

19.04.2008, 01:00
15.000 Wildtiere werden jährlich auf Oberösterreichs Straßen überfahren - die meisten jetzt im Frühjahr sowie im Herbst. Ein Zusammenprall ist auch für Fahrzeuginsassen gefährlich, ebenso aber falsches Reagieren: In Haibach/Donau verunglückte eine junge Autolenkerin schwer, weil sie ein Reh retten wollte.

Die Kellnerin Katharina P. (22) aus Waldkirchen/Wesen war auf der Heimfahrt, als sie Freitag früh um 4.30 Uhr auf der B 130 bei Haibach im Scheinwerferlicht ihres Seat Ibiza ein Reh auf der Straße sah. Sie verriss das Steuer, ihr Auto krachte gegen einen Wegweiser, überschlug sich. Katharina P. kam verletzt ins Spital, das Reh lief davon.

„Die Reaktion war völlig falsch - bei Tieren auf der Fahrbahn das Fernlicht abblenden, kontrolliert bremsen und hupen. Keinesfalls abrupt ausweichen, notfalls lieber eine Kollision in Kauf nehmen“, raten deshalb Experten des ÖAMTC.

Derzeit werden in Oberösterreich an 18 Teststrecken Wildwarnsignale getestet. „Es wird dabei auch untersucht, ob sich Wildtiere nicht an das Piepsen der Warnsignale gewöhnen“, so Wildbiologe Christopher Böck vom Landesjagdverband. Bisher sorgten die Wildwarner für einen

90- prozentigen Rückgang solcher Unfälle. Dennoch wurden im Vorjahr auf Oberösterreichs Straßen etwa 7000 Rehe, 6000 Hasen und 2000 Fasane überfahren, sieben Autoinsassen wurden dabei verletzt.

 

Foto: Sepp Pail

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