Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
04.12.2016 - 20:38
Foto: AP, twitter.com, APA/EPA/KEVIN DIETSCH, thinkstockphotos.de

Trump: "Präsident Obama ist der Gründer des IS"

11.08.2016, 16:53

Kaum ein Tag ohne eine schwere Anschuldigung von Donald Trump: Nun hat der republikanische Präsidentschaftskandidat dem US- Präsidenten Barack Obama vorgeworfen, die Terrormiliz Islamischer Staat gegründet zu haben. "Er ist der Gründer des IS", sagte Trump am Mittwoch bei einem Wahlkampfauftritt in Florida und wiederholte den Vorwurf mehrmals.

Vor Anhängern in Fort Lauderdale kritisierte Trump Obama für die Entscheidung, die US- Soldaten aus dem Irak abzuziehen. Daher sei er der Gründer der IS- Miliz. "Der IS ehrt Präsident Obama", so Trump. Über die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, sagte Trump: "Ich würde sagen, die Mitgründerin ist die betrügerische Hillary Clinton."

Foto: APA/AFP/GETTY IMAGES/Hauck, APA/AFP/GETTY IMAGES/Renneisen

Trump befürwortete 2002 Irakkrieg

Schon im Jahr 2007 hatte Trump einen Schuldigen für den Irakkrieg benannt - den damaligen republikanischen US- Präsidenten George W. Bush. In einem Interview im September 2002 hatte Trump laut Medienberichten den Irakkrieg allerdings selbst befürwortet.

Serie von Provokationen und verbalen Entgleisungen

Es ist längst nicht der erste verbale Ausrutscher von Trump in den vergangenen Wochen. Am Dienstag hatte der populistische Immobilienmilliardär bei einer anderen Wahlkampfveranstaltung mit einem zweideutigen Aufruf an Waffenbesitzer, den Kritiker als Aufforderung zu einem Attentat auf Clinton verstanden , für Empörung gesorgt. Trump erklärte später, er habe die Waffenfreunde nur aufrufen wollen, im November zur Wahl zu gehen.

Unlängst beleidigte Trump auch die pakistanischstämmigen Eltern eines gefallenen US- Soldaten , fantasierte über angebliche Wahlmanipulationen und forderte Russland zu Hackerangriffen gegen Hillary Clinton auf. Anfang August brachte er einen möglichen Einsatz von Atomwaffen ins Spiel: "Warum setzen wir sie nicht ein?", fragte Trump in einem Interview mit einem Journalisten.

Foto: ASSOCIATED PRESS

Republikaner: "Trump wäre gefährlichster Präsident der Geschichte"

Der Unmut gegenüber Trump in der eigenen Partei wird daher wenig überraschend immer größer. In einem offenen Brief an die "New York Times" bezeichneten 50 der renommiertesten Sicherheitsexperten der Republikaner den Kandidaten ihrer Partei für das Weiße Haus für den Fall seines Sieges als "gefährlichsten US- Präsidenten der Geschichte" . Keiner von ihnen, stellen sie klar, werde Trump wählen. Trump schoss daraufhin zurück, die Unterzeichner seien "nichts anderes als eine gescheiterte Washingtoner Elite, die sich an ihre Macht klammert".

Trump liegt derzeit in Umfragen bis zu zehn Prozentpunkte hinter der ehemaligen Außenministerin Clinton.

11.08.2016, 16:53
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Meistgelesen
Meistkommentiert
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum