Fr, 24. November 2017

FP-Wahl

27.02.2008 09:07

Aufmüpfiger Abgeordneter will Chef werden

Geredet wird seit Oktober darüber, jetzt ist es fix: FP-Abgeordneter Herbert Aspöck, der im Landtag aus der Parteilinie ausscherte und gegen die Privatisierung der Energie AG stimmte, will beim Parteitag im April in einer „Kampfwahl“ neuer FP-Chef werden.

Im FP-Vorstand am Montag war Aspöck nicht angetreten: Mehrheitlich wurde Lutz Weinzinger (65) zur Wiederkandidatur vorgeschlagen. Nachdem er die oberösterreichischen Blauen nach ihrer zeitweisen Abspaltung von der Bundespartei wieder geeint hatte, will er sie nun auch in die Landtagswahl 2009 führen.

Der 41-jährige Aspöck will einen „Generationswechsel“, wirbt für sich aber auch mit seiner Erfahrung im Landtag: „Ich bin das Bindeglied zwischen Jung und Alt.“ Die FP müsse kantige Oppositionspolitik machen, und wieder mehr „zu den Leuten gehen“, möchte ihr Aspöck „neuen Schwung“ geben: „2009 sollen wir wieder drittstärkste Partei werden.“

300 Delegierte nehmen am 5. April an der Obmannwahl teil.

Foto: Chris Koller

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