Fr, 20. April 2018

¿Große Malerei¿

26.08.2007 20:06

Tatsächlich lauter Großformate

Hochkarätige Meisterwerke der Malerei werden derzeit im Linzer Kunstmuseum Lentos gezeigt. Alle stammen aus der hauseigenen Sammlung. Der Rundumblick beginnt in der Nachkriegszeit und führt herauf zur Gegenwart. Unter dem Motto „Große Malerei“ sind tatsächlich nur Großformate zu sehen.

Der Popart-Klassiker von Franz Gertsch, der spielende Kinder am Meeresstrand festhält, steht seit der Lentos-Eröffnung im Zentrum der Gemälde-Präsentation. Nun nimmt er es mit Werken auf, die in den letzten Jahren von Lentos-Chefin Stella Rollig angekauft wurden: ein Konzeptbild der Holländerin Vanessa Jane Phaff oder Johanna Kandls pointierte Gemälde.

Zum dauerhaften Kern der Sammlung zählen Ankäufe aus den achtziger und neunziger Jahren. Man gibt der atmosphärischen Malerei von Herbert Brandl Raum und stellt ihm Zeit- und Weggenossen wie Hubert Scheibl, Kurt Kocherscheidt, Gunter Damisch und Otto Zitko bei.

Markus Prachensky, der wesentliche Vertreter des Informel in Österreich, ist mit einem monumental in die Breite gehenden Tableau vertreten. Der deutsche Malerfürst Markus Lüpertz und der feinsinnige, postmoderne Surrealist Lászlo Fehér runden den Spaziergang durch Große Malerei ab.

Kunstmuseum Lentos, Linz: bis 28. Oktober, geöffnet täglich von 10 - 18 Uhr, Do bis 21 Uhr

 

 

Foto: Chris Koller

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