Mi, 25. April 2018

Kriminell

14.01.2018 17:12

Afghane verkaufte Drogen: Vier Monate bedingt

Eine neue Heimat suchte ein junger Afghane in Österreich. Doch die Gesetze seines Gastlandes trat der 22-Jährige gleich einmal mit Füßen. Denn anstatt zu arbeiten oder sich etwa selbst sozial in einem Verein zu engagieren, verkaufte er Drogen. Dafür saß er jetzt in Eisenstadt vor Gericht auf der Anklagebank.

Wie ein Krimineller wirkt der Angeklagte eigentlich gar nicht - darüber sind sich die Gerichtskiebitze rasch einig. Denn der Afghane spricht bereits gut Deutsch und tritt vor Gericht höflich auf. Und doch soll der heute 22-Jährige zwischen 2015 und 2016 mit Drogen gedealt haben. Was er auch unumwunden zugibt: "Ich hatte kein Geld und wollte mir etwas dazuverdienen. Also bin ich nach Wien gefahren, habe dort ,Stoff‘ besorgt und ihn im Burgenland mit etwas Gewinn weiterverkauft." Viel hat der Angeklagte so allerdings nicht verdient, lediglich ein paar hundert Euro.

Dass Polizisten bei ihm außerdem noch einen verbotenen Schlagring fanden, war ebenfalls Gegenstand der Verhandlung. Aufgrund der bisherigen Unbescholtenheit und der "guten Sozialprognose" wurde der Beschuldigte schließlich zu vier Monaten bedingter Haft verurteilt. Im Wiederholungsfall muss er hinter Gitter.

Kronen Zeitung

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