Do, 23. November 2017

Bei Kriterium heute:

25.07.2017 19:32

Rad-Helden könnten Wels erstrahlen lassen

Wenn die Radprofis heute beim Welser Innenstadtkriterium 70 Mal um den 800m langen Rundkurs glühen, treten sie in die Pedale, als würde in ihren Adern Strom fließen. Und tatsächlich könnten sie die Stadt beleuchten.

Die Spannung steigt! Bei Zuschauern und Radprofis gleichermaßen, wenn Letztere heute   wieder mit Spitzengeschwindigkeiten von über 60 km/h auf dem anspruchsvollen Rechtskurs mit seinen vier Kurven durch die Welser Innenstadt glühen. Sprinten, als würden sie förmlich unter Strom stehen. Und: Zumindest erzeugen könnten sie ihn!

Wels-Strom-Boss Friedrich Pöttinger persönlich hat für die "Krone" nachgerechnet: "Würde man die 55 Starter, die jeweils um die 400 Watt leisten, als Stromgeneratoren heranziehen, könnte man alle Straßenzüge der Welser Innenstadt für gut eine Stunde beleuchten." Könnten also Pöstlberger und Co. die Messestadt zum Strahlen bringen.

Lieber Kraftwerk als Radler

Als "Notstromaggregat" würde Pöttinger die Radstars aber trotzdem nicht verpflichten. Meint mit einem Augenzwinkern:  "Selbst wenn sie ihre Leistung dauerhaft halten könnten, käme eine Verpflichtung  wohl etwas zu teuer - da baue ich lieber ein neues Kraftwerk!"

Die Pedalritter werden ihm nicht böse sein, geht es für sie heute ohnehin nur um den Sieg. Wenn die heimischen Radprofis  Olympiasieger Elia Viviani, der heuer schon zwei Etappen bei der Ö-Tour gewann, über den Rundkurs jagen.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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