So, 19. November 2017

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24.03.2017 05:05

Ungenütztes Transitzelt verursacht nur Kosten

Am Höhepunkt der Flüchtlingswelle ist im November 2015 in Braunau ein Transitzelt für 1000 Personen errichtet worden. Da der Flüchtlingsstrom mittlerweile stark eingedämmt werden konnte, wird das Zelt nicht mehr benötigt. Ein Ansuchen der Landespolizeidirektion Oberösterreich für den Abbau blieb vom Innenministerium bis dato unbeantwortet.

10.000 Euro Pachtzins und etwa 2000 Euro Betriebskosten fallen jedes Monat für das ungenützte Transitzelt in Braunau an. Kosten, die aus dem Budget der Landespolizeidirektion beglichen werden müssen. "Wir haben deshalb im Jänner ein Ansuchen zum Abbau des Zeltes an das Innenministerium gerichtet, warten aber noch auf eine Rückmeldung", sagt David Furtner, Sprecher der Landespolizeidirektion OÖ.

Wenig Flüchtlingsaufgriffe
Zwei andere 2015 in Oberösterreich errichtete Transitzelte, in Schärding und in Kollerschlag/Nebelberg, sind bereits Ende März 2016 aufgelassen worden. "Das Zelt in Braunau wollten wir uns aber noch ein wenig länger als Reserve behalten, für den Fall, dass der Flüchtlingsstrom vielleicht wieder ansteigt", so Furtner.
Doch die Zahlen seien insgesamt stark rückläufig: Während es beispielsweise im Jänner 2016 noch 2294 Aufgriffe von illegal Eingereisten gab, waren es heuer im Jänner nur mehr 170.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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