Sa, 25. November 2017

Stress und Freude

28.02.2017 11:04

Zwei Kinder unter zwei Jahren

Glück hoch zwei und Stress hoch zwei: Zwei Kinder unter zwei Jahren -  wir haben Tipps, die gestressten Eltern guttun.

Jede Menge Windeln, unterschiedliche Schlafenszeiten und Launen. Wer zwei Sprösslinge im Kleinkindalter versorgt, vollbringt tagtäglich Höchstleistungen. Besonders Mütter setzen sich gerne durch Überehrgeiz und Perfektionismus unter Druck. Teilen Sie aber die Hausarbeit unbedingt auf, und nehmen Sie Hilfe in Anspruch, sonst liegen bald die Nerven blank.

Ein regelmäßiger Babysitter sorgt für mehr Familienfrieden. Dafür lieber andere Anschaffungen aufschieben und in die Kinderbetreuung investieren. Reduzieren Sie Einkäufe auf wenige, dafür aber gleich größere. In den ersten Monaten ist ein Tragetuch oder eine Tragehilfe praktisch. Sie haben das Kleine dicht bei sich und gleichzeitig die Hände frei, um sich um das ältere Kind zu kümmern.

Kinder auch mal aufteilen
Jedes Kind liebt es auch mal, allein exklusiv einen Elternteil nur für sich zu haben. Spannen Sie die Großeltern, Tanten und Onkel ein, wenn Papa nicht kann. So können Sie mit dem älteren Kind einen Kurs besuchen, während sich das Kleine daheim im Krabbeln übt.

Kommentar von Eltern-Kids-Coach Nina Petz
Meine Tochter (16) wurde Opfer einer Cyber-Attacke. Wie können bzw. dürfen wir gegen die Mitschülerin, die Unwahrheiten verbreitete, vorgehen?

Kontaktieren Sie in diesem Fall die Mitschülerin oder deren Eltern nicht direkt, sondern wenden Sie sich hierfür an die Schulleitung. In kritischen Fällen natürlich auch gleich an die Polizei. Cyber-Mobbing ist strafbar! Versuchen Sie die Diffamierungen im Internet zu löschen. Eventuell müssen Sie auch dem Seitenbetreiber Bescheid geben und um Hilfe bitten. Ihre Tochter sollte die Mitschülerin auf allen sozialen Kanälen blockieren und auf keinen Fall mehr auf die Anschuldigungen reagieren. Wichtig dabei ist: Beweise sichern!

Ihre Tochter braucht Sie jetzt! Stehen Sie ihr bei, und nehmen Sie den Vorfall zum Anlass, um mit ihr über Sicherheit im Internet zu sprechen. Erklären Sie ihr, wie sie ihre Privatsphäre schützen kann, und informieren Sie sie auch über die Weitergabe persönlicher Daten im Netz. Handy- oder Internetverbot bringt hier gar nichts. Es ist wichtig, dass Ihr Nachwuchs lernt, mit Medien sicher umzugehen. Weitere wertvolle Tipps und Beratung dazu gibt es auch unter www.saferinternet.at

Sie haben Fragen?
Sie haben Fragen rund ums Thema Erziehung? Dann senden Sie uns Ihre Anfrage per Mail an erziehung@kronenzeitung.at  oder per Post an Muthgasse 2, 1190 Wien (Kennwort: Erziehung).

Susanne Zita, Kronen Zeitung

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