Sa, 16. Dezember 2017

Unterwasserunfälle

26.02.2017 17:21

3 Attersee-Taucher nach Notaufstieg gerettet

Gleich drei Attersee-Taucher mussten am Wochenende ihren Unterwasserausflug im Spital beenden: Erst war einem Amerikaner in 22 Metern Tiefe schlecht geworden, er wurde nach seinem Notaufstieg in eine Deko-Kammer geflogen. Dann musste ein deutsches Ehepaar nach einem Notaufstieg ins Spital. Alle drei gerettet!

Im Vorjahr hatte es nur einen Tauchunfall mit zwei Verletzten bei der "Schwarzen Brücke" im Attersee gegeben. Gestern, Sonntag, geriet beim benachbarten Tauchplatz "Ofen" ein deutsches Ehepaar in Not: Beim Auftauchen aus 45 Metern Tiefe hatte eine 30-Jährige nach einem Bedienungsfehler beim Wechseln des Atemreglers Wasser in den Mund bekommen, war in Panik geraten. Ihr 35-jähriger Ehemann konnte ihr nicht helfen, worauf beide aus 21 Metern einen Notaufstieg unternahmen, drei Begleiter zurück ließen. Taucher am Ufer erkannten die Notsituation, setzten einen Notruf ab. Das Ehepaar tauchte dann wieder auf drei Meter ab, bis die Rettungshelis "C 6" und "Europa 3" eintrafen - deshalb mussten sie nicht in die Deko-Kammer, wurden ins Salzburger Landes-Spital geflogen.

Bereits am Tag zuvor war ebenfalls im Attersee beim Tauchplatz "Unterwasserwald" einem 33-jährigen Amerikaner in 22 Metern Tiefe schlecht geworden, worauf er mit seinem 48-jährigen Buddie einen Notaufstieg unternahm. Der Tourist wurde in eine Traunsteiner Spezial-Klinik geflogen und ebenfalls gerettet.

Johann Haginger, Konen-Zeitung

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