Di, 21. November 2017

Brutale Überfälle

27.02.2015 16:31

Räuber spielen mit Todesangst ihrer Opfer

Es sind vorwiegend Täter aus Oststaaten, die überhaupt keine Skrupel kennen: Immer häufiger werden bei uns ältere Menschen in ihren Wohnungen überfallen und ausgeraubt – die Täter spielen mit der Todesangst ihrer Opfer. Wie zuletzt in einem Bauernhaus in Rutzenham, wo bekanntlich ein Ehepaar gefesselt wurde.

Wie die Opfer ausgesucht werden, ist den Kriminalisten ein Rätsel: "Vielleicht haben die Täter im Ort was aufgeschnappt, oder sie haben ihre Opfer über Bezugspersonen ausspioniert." So sind vier maskierte Burschen Donnerstag früh ins Bauernhaus von Stefanie (64) und Alois H. (74) in Rutzenham eingedrungen, haben das Ehepaar mit einem Messer bedroht, dann gefesselt und schließlich Geld und Goldmünzen erbeutet. Hinweise auf die Räuber gibt es bisher nicht.

Bei Überfall auch Mord begangen
Der wohl brutalste Überfall dieser Art hat im April 2011 das Land erschüttert, als in Gosau eine 86-jährige Wirtin von den Räubern erstickt wurde. Vor zwei Jahren sind dann in Tarsdorf und in Ried im Innkreis zwei Ehepaare von Eindringlingen mit dem Erschießen bedroht und ausgeraubt worden. In Enns wurde ein 83-jähriger Pensionist in seinem Haus niedergeschlagen, in Hartheim im Februar des Vorjahres ein 65-Jähriger in seiner Wohnung gefesselt und beraubt, zwei Monate später in Laakirchen ein 93-Jähriger in seinem Bauernhaus niedergeschlagen und ausgeraubt. Und erst vor zwei Wochen fesselten in Neukirchen an der Enknach Räuber ihr 64-Jähriger Opfer im Haus.

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