Mo, 18. Dezember 2017

Reiseplanung

18.12.2013 14:06

ÖBB-Fahrplan ab sofort auch auf Google Maps

Die Fahrpläne der ÖBB und des Postbusses sind ab sofort auch auf Google Maps verfügbar. Damit ließen sich österreichweite Bahn- und Busreisen direkt mithilfe des Kartendienstes planen, teilten die ÖBB am Mittwoch mit. Echtzeitdaten, beispielsweise Verspätungen oder Ausfälle, sind allerdings auch weiterhin nur über die elektronische Fahrplanabfrage Scotty abrufbar.

Mit der Einbindung auf Google Maps sollen Nutzer "wertvolle Unterstützung bei ihrer Reiseplanung in Österreich und einen leichteren Zugang zu den ÖBB-Fahrplänen" erhalten, hieß es. Die Abfahrtszeiten für die ausgewählten Verbindungen werden auf Google Maps laut ÖBB-Fahrplan angegeben. Bei Umstiegen wird der Fußweg berücksichtigt und auch alternative Routen werden angezeigt.

Die 13 größten Bahnhöfe Österreichs, darunter Wien Westbahnhof, Wien Hbf, Linz Hbf oder Salzburg Hbf, sind als sogenannter "Meta-Ort" definiert und werden bei der Streckenabfrage direkt als Ausgangspunkt für die Routenplanung angegeben, was die Reiseplanung laut ÖBB vereinfacht. So wird beispielsweise bei der Sucheingabe "Wien - Innsbruck" automatisch die nächste Reisemöglichkeit ab Wien Westbahnhof vorgeschlagen.

Weitere Verbesserungen geplant
In den nächsten Wochen soll das Angebot weiter optimiert werden. Derzeit würden die ausgewählten Verbindungen noch als Punkt-Punkt-Strecken dargestellt, räumten die ÖBB ein. In Kürze werde die Darstellung auf den echten Routenverlauf im Streckennetz umgestellt. Durch eine direkte Verknüpfung der Suchergebnisse mit dem Online-Ticketshop sollen zudem der Ticketkauf und die Reservierung für Reisende vereinfacht werden.

Kritik wegen fehlender Echtzeitdaten
Echtzeitdaten, beispielsweise Verspätungen oder Ausfälle, sind allerdings auch weiterhin nur über die elektronische Fahrplanabfrage Scotty abrufbar. Kritik daran äußerte der Sprecher der Grünen, Marco Schreuder: "Wieso gibt es weder die Fahrpläne noch die Echtzeitdaten seitens der ÖBB oder seitens der Verkehrsauskunft Austria als Open Data?", fragte er in einer Aussendung und kündigte eine diesbezügliche parlamentarische Anfrage an Verkehrsministerin Doris Bures an.

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