Di, 24. Oktober 2017

Ohne Genierer

13.05.2012 12:29

Alkolenker täuscht Verletzung vor: Per Heli ins KH geflogen

"Der Steuerzahler wird es schon blechen!" Das hat sich wohl ein von der Polizei auf der Mühlkreisautobahn bei Engerwitzdorf in Oberösterreich gestoppter 48-jähriger Alkolenker gedacht, der sich vom alarmierten Notarzthubschrauber "C10" aus Hörsching ins Linzer AKH fliegen hat lassen. Der Grund: Der Betrunkene machte den Helfern offenbar nur vor, dass er Bauchschmerzen habe.

Der Betrunkene wollte ursprünglich von Linz heim nach St. Oswald fahren. Doch als er in Schlangenlinien und mit eingeschalteter Warnblinkanlage über die Stadtautobahn (A7) fuhr, alarmierten nüchterne Autolenker die Polizei. Diese hielt den 48-Jährigen kurz vorm Autobahnende am Pannenstreifen an. Der Lenker wurde einem Alkotest unterzogen, der positiv war.

"Plötzlich jammerte er über Bauchschmerzen", so ein Beamter. Woraufhin die Rettung kam, doch auf eine Trage wollte er nicht. Schließlich wurde der Alkolenker per Notarztheli ins Spital geflogen, wo die Schmerzen wieder "wie verflogen" waren. Den Führerschein ist er nun los, den Flug muss der Steuerzahler berappen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).