Mo, 23. Oktober 2017

Zahlreiche Einsätze

23.06.2011 11:59

Heftige Unwetter fegten übers Land: Florianis gefordert

So pünktlich wie angekündigt sind am Mittwochnachmittag schwere Unwetter über Oberösterreich hereingebrochen. 160 Feuerwehren mit etwa 3.000 Helfern standen stundenlang im Einsatz. Insgesamt lösten Blitze 25 Brände aus, zahlreiche Bäume wurden umgerissen und Straßen blockiert, auch Keller waren auszupumpen.

Von München kommend erreichte das Gewitter gegen 17 Uhr den Bezirk Braunau. Starkregen prasselte nieder, in Tarsdorf schlug ein Blitz in ein landwirtschaftliches Gebäude ein, das schnell in Vollbrand stand. Wenig später brannte ein Wohnhaus in Ried/Innkreis - ebenfalls durch Blitzschlag.

25 Brände
Insgesamt gab es im ganzen Land 25 Brände durch Blitzschlag. 3.000 Feuerwehrleute waren bis in die Nachtstunden im Einsatz. Bis zum Abend breiteten sich die schweren Unwetter übers ganze Land aus. In Eferding kam es zu Problemen auf den Straßen, weil alle Ampeln ausfielen. Auch im Salzkammergut tobte ein Gewitter. "Es hat so stark geregnet, dass auf der Autobahn nur noch im Schritttempo gefahren werden konnte", berichtete ein Polizist. Glücklicherweise waren alle Lenker sehr vorsichtig, es passierten daher keine Unfälle.

In Linz wurde es um 18.40 Uhr stockfinster und es begann zu schütten, begleitet von Blitz und Donner. Auch das Mühlviertel wurde am Abend von Unwettern heimgesucht. In Kefermarkt im Bezirk Freistadt berichtete die Landeswarnzentrale von einem Murenabgang, der ein Wohnhaus schwer beschädigt hat. Zudem wurde durch einen Sturm das Dach eines Wirtschaftstraktes fast gänzlich weggerissen. Ebenfalls mussten in Freistadt nach Stromausfällen Notstromgeräte für zwei Patienten in häuslicher Pflege von der Feuerwehr geliefert werden, um die Versorgung der Beatmungsgeräte zu gewährleisten.

225 Einsätze von 160 Feuerwehren wurden vom Landesfeuerwehrkommando insgesamt verzeichnet.

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