Di, 21. November 2017

„Klima-Probleme“

09.05.2011 16:31

Nutzungskonzept für Linzer Tabakfabrik gesucht

Obwohl die Tabakfabrik bereits seit 2009 geschlossen ist, gab sie am Samstag ein "Starkes Rauchzeichen". Bei einem gleichnamigen Symposium beschäftigten sich Architekten, Kunsthistoriker und Experten mit dem 80.000-Quadratmeter-Areal. Die Zukunft des Gebäudes liegt aber weiter im Ungewissen und wird sich nicht vor Ende des heurigen Jahres entscheiden.

"Durch die Diskussionen haben wir alle ein klareres Bild bekommen, was technisch möglich ist. Auch die Mitarbeiter des Denkmalamts konnten ihre Sichtweise darstellen", sagt Reinhard Niedermayr von der Tabakfabrik Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft.

Eine der Herausforderungen ist das Raumklima des Gebäudes. "Das Problem brennt uns unter den Nägeln. Für die Fabrik war eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Daher sind die Räume gut durchlüftet – aber undicht. Für jede andere Nutzung keine guten Voraussetzungen", sagt Niedermayr. Für die Detailanalyse scannt eine Firma bereits seit Oktober die alten Pläne des Architekten Peter Behrens ein.

Zusätzlich arbeiten nicht nur Stadtobere an einem Nutzungskonzept, sondern auch Architekten aus ganz Europa. Im Rahmen des Europan 2011, einem Ideenwettbewerb für Städtebau und Architektur, entwickeln mehr als 30 Teilnehmer Vorschläge für den Stadtteil bis zum Winterhafen.

Kronen Zeitung

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