Sa, 16. Dezember 2017

Arme Schweine

26.04.2011 14:31

Erhöhte Radioaktivität bei Wildschweinen

Überreste der Tschernobyl-Wolke finden sich noch heute im Boden Oberösterreichs – und besonders stark in Tieren, die das Erdreich im Wald zur Nahrungssuche umgraben, nämlich den Wildschweinen. Doch trotz gelegentlicher Grenzwertüberschreitungen ortet man im Gesundheitsministerium keine Gefahr.

Cäsium-137, die typische Tschernobyl-Ablagerung in Oberösterreich, hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren und findet sich noch immer löslich im Waldboden. Daher wird ja auch abgeraten, regelmäßig größere Mengen Waldpilze zu essen.

Doch es gibt auch ein tierisches Problem, wie eine Studie der Gesundheitsagentur AGES untermauerte: Wildschweine nehmen beim Umgraben des Erdreichs besonders viel Cäsium-137 auf, und besonders in Oberösterreich gibt es Grenzwertüberschreitungen im Gehalt je Kilo Fleisch. Die sich beim Menschen aber nur dann gesundheitlich nachteilig auswirken könnten, wenn er permanent viel Wildschwein isst. Noch unbedenklicher sind die Werte bei Rotwild.

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