Mi, 13. Dezember 2017

Trotz Krise

25.01.2011 10:05

Gemeinden erlebten Rekordjahr bei Investitionen

Nur in Oberösterreich haben im Krisenjahr 2009 – trotz Einnahmenrückgängen – die Investitionen zugenommen, so der neue Gemeindefinanzbericht 2010: Die Konjunkturprogramme zeigten Wirkung.

Schon 2008 hatten Oberösterreichs Gemeinden mit plus 9,6 Prozent die höchste Zuwachsrate bei Investitionen im Bundesländer-Vergleich. Und im Krisenjahr 2009, mit plus 2,5 Prozent, gab es überhaupt nur in Oberösterreich steigende Gemeindeinvestitionen. Pro Kopf wurden 327 Euro investiert – der zweithöchste Wert nach Niederösterreich.

Und das, obwohl die Ertragsanteile der Gemeinden um 8,1 Prozent auf 735 Euro pro Kopf abnahmen. Oberösterreichs Kommunen haben aber auch überdurchschnittlich hohe Gemeindeabgaben, nämlich 2009 pro Einwohner 442 Euro; Österreichs Schnitt liegt bei 407 Euro.

Die Finanzkraft der oberösterreichischen Kommunen sank 2009 allerdings um sechs Prozent auf 1.176 Euro pro Kopf. Die Grafik zeigt die fünf oberösterreichischen Gemeinden mit der höchsten Finanzkraft – Lenzing liegt dabei an erster Stelle.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden