Do, 14. Dezember 2017

Mit Auto versunken

17.01.2011 07:57

Passant riet Mutter und Sohn, sitzen zu bleiben

Das Auto ist ein Totalschaden, Mutter (54) und Sohn (17) sind geschockt: Die Perger waren, wie berichtet, bei einer L-17-Übungsfahrt in Naarn in den Hochwasser führenden Naarnfluss gestürzt. Der 17-Jährige erklärt, warum sie so lange im volllaufenden Wagen saßen: "Das hat uns ein Passant geraten!"

Aus der simplen Übungsfahrt wurde ein Drama, als der 17-Jährige mit dem Wagen aufs Bankett und ins Schleudern geriet. Der Pkw schlitterte die Uferböschung in die Naarn hinab und wurde dann 500 Meter weit abgetrieben. Ein nachkommender Autofahrer blieb sofort stehen, alarmierte Rettung, Feuerwehr und Polizei, gab Mutter und Sohn aber auch noch den Tipp, nicht auszusteigen.

"Wasser stand uns bis zur Brust"
Sie hatten das Fenster herabgekurbelt, um besser im Rufkontakt bleiben zu können. "Aber das Wasser ist im Auto immer höher angestiegen, hat uns zuletzt bis zur Brust gereicht. Da haben wir schnell die Türen aufgemacht und sind hinaus", berichtet der Bursch geschockt.

Mutter und ihr Sohn schafften es, im brusthohen Fluss bis ans gegenüberliegende Ufer zu gelangen - völlig durchnässt und unterkühlt. Ihr Auto wurde noch 50 Meter weit abgetrieben, bevor es auf einer Sandbank aufsaß. Die 54-Jährige suchte am Sonntag noch Führerschein und Geldtasche, die sie bei dem nassen Abenteuer verloren hatte.

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden