So, 19. November 2017

Wilde Jagd

01.12.2010 08:08

Irrer Raser flüchtet nach Unfall vor Polizei

Eine wilde Verfolgungsjagd quer durchs Mühlviertel hat sich ein 50-Jähriger am Dienstagabend mit der Polizei geliefert. Der rücksichtslose Lenker aus Lembach rammte erst einen anderen Pkw und raste der Polizei danach davon. Fast eine Stunde machten die Beamten Jagd auf den Mann, bevor sie ihn mit Straßensperren stellen konnten.

Das Leben der anderen Verkehrsteilnehmer und sein eigenes riskierte der Lembacher ohne mit der Wimper zu zucken. Als er nahe Linz einen Wagen rammte, blieb er nicht stehen, sondern raste davon. Der Geschädigte konnte sich jedoch das Kennzeichen des Autos merken und meldete den Unfall der Polizei. 

Die Beamten verfolgten den 50-Jährigen mit mehreren Streifen quer durchs Mühlviertel. Mit mehr als 100 km/h brauste er durch das Ortsgebiet von Altenfelden und fuhr ohne anzuhalten an einem Stoppschild vorbei. Weil es so eisig war, verloren ihn die Streifenwagen immer wieder.

Ohne Licht gefahren, um nicht gesehen zu werden
In Neufelden blockierten sie mehrere Einfahrten, doch der Amokfahrer konnte entkommen. Blaulicht und Sirenen ließen ihn kalt. In Pfarrkirchen schaltete er alle Lichter seines Fahrzeuges aus und wurde damit noch gefährlicher. Erst als er wieder zurück nach Altenfelden fuhr, konnten die Beamten den Raser bei einem Kreisverkehr stellen.

Ob der Amokfahrer betrunken war, war am Mittwochvormittag noch nicht bekannt. Ein Alkotest wurde aber laut Polizei durchgeführt.

Kronen Zeitung und ooe.krone.at

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