Do, 14. Dezember 2017

Trotz Endlos-Streit

23.11.2010 15:10

Weihnachtsfrieden für Evangelos aus Leonding

Ginge es nach einem griechischen Gerichtsspruch, hätte der als "Abschiebebub" bekannt gewordene vierjährige Evangelos aus Leonding diese Weihnachten zum Vater nach Griechenland reisen müssen. Doch vorerst gibt es eine Gnadenfrist.

"Evangelos sollte ja nach Vorschlag eines griechischen Gerichts acht Wochen pro Jahr – davon eine Woche zu Weihnachten – bei seinem Vater auf der Insel Naxos verbringen, ich hätte ihn jeweils begleiten müssen", erklärt die Mutter des Buben, Sandra Mainas, und berichtet weiter: "So viel Urlaub hab' ich gar nicht, außerdem droht mir in Griechenland vermutlich immer noch die Festnahme, obwohl mir das vorläufige alleinige Sorgerecht übertragen worden ist – ich hab' deshalb Rekurs eingelegt, auf den noch nicht reagiert wurde."

Am Montag bekamen sie und Evangelos Großmutter zudem neuerliche Zeugenvorladungen nach Santorin: Verfahren gegen den Ex-Gatten wegen Misshandlungen wurden auf 23. März vertagt, für die Anreise wurden 25,56 Euro Tagesentschädigung angeboten.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden