Mo, 11. Dezember 2017

60-Jähriger geborgen

13.10.2010 15:15

Verletzter schleppt sich nach Absturz Richtung Tal

Mit Verletzungen an Kopf und Beinen hat ein 60-jähriger Bergsteiger nach einem Absturz im Bezirk Kirchdorf am Dienstag versucht, wieder ins Tal zu kommen. Der Gmundner war über einen großteils verfallenen Steig gegangen und dabei abgestürzt. Er schaffte es jedoch nicht zurück und musste im Dunkel gerettet werden.

Der 60-Jährige stieg gegen 6.30 Uhr über die Parnstaller Alm und das sogenannte "Grüne Band" zum Gipfel der Kremsmauer (1.604 Meter) auf. Nach dem Aufstieg benutzte der Mann einen nicht mehr begangenen und weitgehend verfallenen Steig zum Gipfel der 1.569 Meter hohen Falkenmauer. Kurz vor Erreichen des Grates brach der Ast einer Latsche, an dem sich der 60-Jährige festgehalten hatte. Der Mann stürzte über eine steile Rinne ab und verletzte sich dabei an Kopf und Beinen.

Verletzten in Graben entdeckt
Trotz seiner Verletzungen schleppte er sich Richtung Tal und wollte über einen markierten Weg wieder absteigen. Dabei verließen ihn seine Kräfte. Nachdem er um 21.15 Uhr noch immer nicht zurück war, alarmierte seine Lebensgefährtin die Bergrettung. Eine 27-köpfige Suchmannschaft rückte aus und entdeckte den Gmundner rund eine Stunde später abseits des markierten Wanderweges auf einer Seehöhe von 750 Meter in einem Graben. Er wurde nach der Erstversorgung mit einer Trage ins Tal gebracht.

Symbolbild
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