Mo, 20. November 2017

Der Ernhard-Erbe

08.04.2010 13:46

Nachfolger gesucht - Wahl in Ansfelden am 20. Juni

Das Leben geht weiter - auch das politische: Nach dem Selbstmord des Bürgermeisters der 16.000-Einwohner-Stadt Ansfelden Walter Ernhard (SPÖ) Anfang März wird eine Neuwahl am 20. Juni vorbereitet. Die SPÖ, die ÖVP und die Grünen haben bereits ihre Kandidaten nominiert. Die Frist dafür läuft noch bis zum 6. Mai.

Die SPÖ, die im Gemeinderat über 17 Sitze verfügt, nominierte für die Bürgermeister-Direktwahl ihren Fraktionsobmann Manfred Baumann. Die ÖVP, die bei der vergangenen Wahl im Herbst 2009 neun Mandate erhalten hat, ihre Partei-Obfrau Katrin Mayrhofer-Schmirl ins Rennen.

Die Grünen, die zwei Mandate haben, werden mit Fraktionsobmann Helmut Schmidt antreten. Die Freiheitlichen, die ebenfalls bei neun Sitzen im Gemeinderat halten, haben für kommenden Montag eine Sitzung der Stadtparteileitung anberaumt, die über eine Bürgermeisterkandidatur entscheiden soll.

Psychisch angegriffen
Ernhard war politisch unter Druck geraten und dürfte auch psychisch überlastet gewesen sein, als er freiwillig aus dem Leben schied. Kurz vor seinem Tod hatte der Bürgermeister auch noch ein Paket mit zwei toten Mäusen erhalten.

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