Fr, 24. November 2017

Versicherungsbetrug

07.04.2010 14:15

39-Jähriger räumt sein Haus aus und kassiert 76.249 €

Ein Einbruchsdiebstahl in Enns im Bezirk Linz-Land hat sich als Versicherungsbetrug herausgestellt. Ein 39-Jähriger soll den Einbruch vorgetäuscht und anschließend sein Haus unter Wasser gesetzt haben, um den Schaden zu erhöhen und gleichzeitig Spuren zu verwischen. Er kassierte von der Versicherung über 76.249 Euro.

Der Einbruch in das Einfamilienhaus des 39-Jährigen liegt bereits drei Jahre zurück. Damalige Untersuchungen hatten nichts Verdächtiges ergeben und der Kärntner kassierte die fette Summe von der Versicherung. Aufgrund neuer Hinweise wurden die Ermittlungen allerdings Anfang dieses Jahres wieder aufgenommen.

Betrug mit Ex-Lebensgefährtin geplant
Bei zwei Hausdurchsuchungen bei dem 39-Jährigen und seinem 43-jährigen Bruder in Kärnten fand die Polizei zahlreiche Gegenstände, die als bei dem Einbruch in Enns gestohlen gemeldet wurden. Im Zuge einer Vernehmung gestand der 39-Jährige die Tat. Er habe den Versicherungsbetrug allerdings gemeinsam mit seiner 39-jährigen Ex-Lebensgefährtin aus dem Bezirk Linz-Land geplant.

Der einschlägig vorbestrafte Kärntner soll demnach im April 2007 in seinem Einfamilienhaus in Enns die Eingangstüre aufzwängt und unter anderem den Fernseher, einen PC, Schmuck, Bargeld und Elektrogeräte aus dem Haus geschafft haben. Anschließend sezte er sein Haus unter Wasser, um Spuren zu verwischen. Dann machte der 39-Jährige den selbst verursachten Schaden bei seiner Versicherung geltend und bekam 76.249 Euro ausbezahlt.

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