So, 19. November 2017

Im Schlaf erstickt

19.03.2010 17:40

Wärmelampe löste Brand in Wohnhaus in Moosdorf aus

Eine Wärmelampe hat den Brand in einem Wohnhaus in Moosdorf ausgelöst, bei dem ein 42-Jähriger im Schlaf erstickt ist. Der Mann hatte das Feuer nicht bemerkt, weil er vermutlich zu viel getrunken hatte. Ein Nachbar alarmierte schließlich die Feuerwehr - für den Mann kam die Rettung jedoch zu spät.

Drei Stunden lang lag der 42-Jährige schon in seinem stark verrauchten Wohnhaus in Moosdorf, bis der Nachbar schließlich den Brand bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Doch der Frühpensionist war nicht mehr zu retten, er war bereits an den Rauchgasen erstickt. Er hinterlässt zwei minderjährige Söhne.

Der 42-Jährige hatte die tödliche Gefahr gar nicht bemerkt. Er dürfte schon länger ein Alkoholproblem gehabt haben und schlief am Tag des Unglücks mittags im Schlafzimmer. Im Nebenzimmer brach im Bereich des Holzofens ein Schwelbrand aus. Der ganze erste Stock füllte sich mit gefährlichen Rauchgasen, die der Rentner einatmete.

Zu lange giftigen Gasen ausgesetzt
Als der Nachbar den Brand bemerkte und die unverschlossene Eingangstür öffnete, schlug ihm der Qualm entgegen. Die Feuerwehr war schon nach wenigen Minuten in der verrauchten Wohnung, dennoch konnte dem Frühpensionisten nicht mehr geholfen werden. Er hatte schon zu lange im giftigen Gas gelegen. Der gesamte erste Stock des Hauses wurde durch den Brand unbewohnbar.

Die Brandstelle wurde von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle untersucht. Das Gutachten ergab, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Wärmestrahlung oder durch Herabfallen einer Lampe mit Leuchtkolben verursacht wurde. Der Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

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