Mi, 13. Dezember 2017

AK schlägt Alarm

08.02.2010 16:19

Arbeitslosigkeit bei Menschen über 50 Jahren explodiert

Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der älteren Arbeitslosen um 29 Prozent gestiegen: 7.732 Oberösterreicher über 50 Jahre sind arbeitslos oder in AMS-Kursen.

Die Arbeiterkammer fordert ein "Gesamtpaket" von Reformen, das von betrieblicher Gesundheitsvorsorge bis zum leichteren Pensionsantritt für diejenigen reicht, die "zu krank zur Arbeit und zu gesund für die Pension" sind.

Das starke Geschlecht macht schlapp
Betroffen vom Anstieg der Arbeitslosigkeit sind vor allem Männer, weil die Wirtschaftskrise besonders männerdominierte Branchen getroffen hat. Wer wieder einen Job findet, lebt oft auch mehr schlecht als recht, erklärt AK-Präsident Johann Kalliauer: "Es gibt einen verstärkten Trend zu prekären Beschäftigungen."

Die AK will erreichen, dass "Arbeitnehmer produktiv älter werden und gesund in Pension gehen können", und fordert deshalb auf betrieblicher Ebene mehr Gesundheitsvorsorge und Investitionen in die Weiterbildung.

Wer gesundheitlich an der Kippe steht, soll rasch eine Arbeitsunfähigkeits-Diagnose erhalten. Da längere Arbeitslosigkeit vor der Pension armutsgefährdend sei, sollen Frauen nach 40, Männer nach 45 Berufsjahren Anspruch auf Pension haben, wenn sie länger als ein Jahr arbeitslos waren.

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