Mi, 13. Dezember 2017

Gift an Schule

23.12.2009 09:37

Zuviel Quecksilber - Physiksaal in Linz geschlossen

In einem Drittel der 350 oberösterreichischen Schulen mit Chemie- und Physiksälen ist bereits die Quecksilberkonzentration überprüft worden, ein paar Mal sind die Tester fündig geworden. Wie im BORG in der Linzer Honauerstraße, wo der Chemiesaal gesperrt wurde. Nach der Reinigung ist der Wert bereits gesunken.

Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das schon bei Zimmertemperatur verdunstet. Schlucken ist vergleichsweise ungefährlich, eingeatmete Dämpfe aber sind hochgiftig.

In Österreich gibt es nur den so genannten MAK-Wert, der die maximale Arbeitsplatzkonzentration für Arbeitnehmer angibt, die wissentlich dem Stoff ausgesetzt sind.

Problem an Schulen lange ignoriert
"Das gilt aber nicht für Schulen", weiß Günter Minniberger von der Abteilung Umweltschutz des Landes, das als einziges Bundesland im Vorjahr die Testreihe in den Schulen gestartet hat. Damals wurde auch in Österreich die Rückholaktion quecksilberhältiger Fieberthermometer gestartet.

Im Linzer BORG war der MAK-Wert überschritten, der Chemiesaal wurde gesperrt. "Vorsorglich, es bestand keine Gefahr für Schüler", so Direktor Markus Radhuber.

Der Unterricht findet ohne Versuche in den Klassen statt, nach den Weihnachtsferien sollte alles wieder in Ordnung sein.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden