Sa, 21. April 2018

Zwei Linzer Standorte:

06.04.2018 13:45

Stellen zur Entlastung von Ambulanzen geplant

Bauchschmerzen, erhöhte Temperatur, Husten: Solche Krankheitssymptome überfüllen meist - vor allem wenn der Hausarzt nicht da ist - allzu oft auch bei uns die Notfallambulanzen der Spitäler. Die Schweiz bietet mit der „Permanence“ am Zürcher Hauptbahnhof eine Alternative, die so ähnlich auch in Linz entstehen soll.

Seit 1997 gibt es sie bereits, die Permanence am Zürcher Hauptbahnhof. Es handelt sich dabei um eine private Stand-alone-Ambulanz, die 365 Tage im Jahr von 7 bis 22 Uhr geöffnet hat. Gedacht für die Menschen in der Region, die über keinen Hausarzt verfügen, deren Hausarzt nicht da ist, aber auch für Tagesgäste und Touristen. 24 Ärzte - größtenteils Allgemeinmediziner - arbeiten dort völlig selbstständig und eigenverantwortlich, allerdings ohne sich um die Räumlichkeiten und die Logistik kümmern zu müssen. Ohne Voranmeldung kann jeder mit akuten gesundheitlichen Problemen die Permanence aufsuchen.

„Diesen Bedarf gibt es auch bei uns, und deshalb wollen wir da auf jeden Fall auch eine Lösung anbieten“, sagt VP-Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander, die sich bis gestern, Donnerstag, mit einer oberösterreichischen Delegation in Zürich aufhielt - die „Krone“ berichtete - und sich vor Ort über das Permanence-System informierte.

Vorgelagerte Versorgungseinheit zwischen 17 und 22 Uhr
„Die Gesundheitsabteilung des Landes hat mit den Ordensspitälern, der Ärztekammer und mit uns, dem Roten Kreuz, eine Arbeitsgruppe gegründet, die nun im Rahmen eines Projekts eine vorgelagerte Versorgungseinheit plant. Die soll sich zwischen 17 und 22 Uhr vor das jeweils aufnehmende Spital „setzen“ und die Notfallambulanz entlasten“, erklärt Rot-Kreuz-Landesgeschäftsleiter-Stellvertreter Thomas Märzinger. Angedacht wäre diese hausärztliche Ordination abwechselnd in der Blutspendezentrale des Kepler-Uni-Klinikums und in der Seilerstätte bei den Barmherzigen Brüdern.

Mario Ruhmanseder aus Zürich, Kronen Zeitung

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