Sa, 16. Dezember 2017

Trauriges Ende

25.09.2009 10:44

Nach 50 Jahren Ehe fast blinde Frau erstochen

Trauriges Ende einer 50-jährigen Ehe: Weil seine 82-jährige Frau öfters geschimpft hat, hat ein 81-jähriger Gmundner zum Messer gegriffen und die halb blinde Gattin getötet. In Wels wurde über seine Einweisung in eine Anstalt entschieden.

Fast apathisch folgte der demenzkranke Mann dem Prozess vor Richter Anton Weber. Aussagen oder sich rechtfertigen wollte er nicht. Deshalb las der Richter vor, was er kurz nach der Tat bei der Polizei ausgesagt hatte: Dass er sich immer so aufregen habe müssen wegen der Frau, dass sie ihm am Schluss auf die Nerven gegangen sei und er so viel im Haushalt habe tun müssen.

Verteidiger Fritz Vierthaler: „Diese Tat nach 50 Jahren Ehe ist ein Beweis, dass der Mann in einem Ausnahmezustand der Verzweiflung gehandelt hat.“ Der pensionierte Bäcker sei mit der Betreuung seiner Ehefrau überfordert gewesen. Staatsanwältin Christina Chalupsky beantragte vor den Geschwornen seine Einlieferung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

"OÖ-Krone"
Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden