Fr, 27. April 2018

28 Anzeigen bei Ball

22.01.2018 09:34

Schuldirektor: „Haben alles richtig gemacht“

28 Anzeigen hat es nach dem Ball des Ingeborg-Bachmann-Gymnasiums im Casino Velden gegeben (wir haben bereits berichtet). Hauptverantwortlich dafür: Betrunkene Jugendliche, die vor dem Eingang von der Polizei aufgegriffen wurden. Sie wollten sich mit gefälschten Armbändern Zutritt verschaffen. Direktor Markus Krainz im Interview.

Augenzeugen berichten, einige der Jugendlichen vor der Türe hätten kaum älter als zwölf Jahre ausgesehen. Wie haben Sie es erlebt?

Wir waren schon von anderen Bällen vorgewarnt und haben extra Security engagiert, die knallhart kontrolliert hat. Die Jugendlichen wollten ja mit gefälschten Armbändern und Ausweisen rein. Zum Glück hat die Kontrolle funktioniert.

Waren Jugendliche aus Ihrer Schule dabei?

Derzeit sieht es nicht danach aus. Wir werden das aber noch genau überprüfen.

Wie kann man solche Vorfälle künftig verhindern?

Das Problem fängt im Supermarkt an: Ich habe schon oft gesehen, wie sich Minderjährige vor einem Ball mit Alkohol eindecken – da hat keiner kontrolliert.

Was bedeutet dieser Vorfall für Ihre Schule?

Der Imageschaden ist enorm. Ausgerechnet jetzt, wo wir am Freitag den Tag der Offenen Türe haben.

Gibt es den Ball wieder?

Auf jeden Fall. Die Veranstaltung drinnen ist ja gut verlaufen. Wir haben also alles richtig gemacht. 2019 werden wir die Kontrolle verschärfen.

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden