Sa, 21. April 2018

Bieterfrist endet

19.01.2018 15:55

Lauda wird weiteres Angebot für Niki abgeben

Der Unternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda wird heute bis Mitternacht ein weiteres Mal ein Angebot für die einst von ihm gegründete und im Dezember als Air-Berlin-Tochter in die Insolvenz geschlitterte Fluggesellschaft Niki einreichen.

"Es wird abgegeben", sagte Lauda am Freitagnachmittag zur APA. Dann wolle er "abwarten und schauen, was passiert." Darüber hinaus wollte sich Lauda heute nicht äußern. Auch mehrfach öffentlich geäußerte Präferenzen des Niki-Betriebsratschefs Stefan Tankovits für einen Kauf durch den britisch-spanischen Konzern IAG bzw. dessen Billigairline-Tochter Vueling wollte Lauda nicht kommentieren.

Wer als Käufer zum Zug kommt, wird wahrscheinlich schon am Montag entschieden. Die Insolvenzverwalter haben sich vorgenommen, an den "Bestbieter" zu verkaufen. Beim Verkauf der wesentlichen Vermögensteile der einstigen österreichischen Air-Berlin-Tochter haben die Masseverwalterin der Niki Luftfahrt GmbH in Österreich, Ulla Reisch, und der vorläufige Insolvenzverwalter in Deutschland, Lucas Flöther, eine enge Kooperation vereinbart.

Der Verkauf musste nach der Eröffnung eines zweiten Insolvenzverfahrens in Österreich neu aufgerollt werden. Im ersten "Fire Sale" nach der Insolvenzanmeldung in Berlin im Dezember hatten sechs Interessenten Angebote für die insolvente Niki abgegeben. Mit vier Bietern wurde damals verhandelt. Den Zuschlag erhielt Ende Dezember die britisch-spanische Gruppe IAG, deren Billigflugtochter Vueling 20 Millionen Euro für große Teile des Niki-Geschäftsbetriebs zahlen wollte und eine Finanzspritze von 16,5 Millionen Euro für den laufenden Betrieb zugesichert hat.

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