So, 19. November 2017

Fall Martina F.

12.09.2009 06:57

Große Suchaktion weiter ergebnislos

Weiterhin keine Spur gibt es zu einer seit 30. August vermissten Niederösterreicherin. Hinweise über den Verbleib der 26-jährigen zweifachen Mutter seien alle im Sand verlaufen, sagte Werner Gschwandtner vom Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos St. Pölten. Auch eine weitere Suchaktion an der Enns im Kraftwerksbereich bei Kleinreifling (Weyer), wo am 2. September die Handtasche der Frau aus dem Fluss gefischt worden war, hat nichts gebracht.

Nach Angaben von Thomas Löffler vom Landeskriminalamt Oberösterreich war man mit vier Spürhunden mit Booten auf dem Wasser. Witterungsbedingt nahmen die Tiere keine etwaigen Fährten auf, am Nachmittag wurde die Suche dann wegen Regens abgebrochen. Am Montag sollen die Hunde daher nochmals zum Einsatz kommen.

Die St. Pöltnerin hat zuletzt bei einem Freund gewohnt, von dem sie auch das letzte Mal gesehen wurde. Die Kriminalisten schlossen in dieser Woche hinsichtlich ihres Verbleibs keine Möglichkeit - freiwilliges Verschwinden, Suizid, Mord - aus. Der von ihr getrennt lebende Ehemann, der das Sorgerecht über die beiden Kinder hat, und der derzeitige Freund der 26-Jährigen wurden in der Zwischenzeit mehrmals befragt.

Die Abgängige ist 1,68 Meter groß und schlank. Sie trägt am linken Oberarm eine Tätowierung in Form eines Adlers, außerdem hat sie Piercings am linken Nasenflügel, an der rechten Augenbraue und an der Unterlippe. Der Kriminaldienst des Stadtpolizeikommandos St. Pölten bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 059133-353333 oder an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Nummer 059133-3333.

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